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Sonntag, Oktober 25, 2020
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Boots-Brände. Diagnose-App. Ibiza-Museum. Strand-Wacht

Aufnahmen: Jonathan Reckhardt und Oliver Lorenz

Wieder ein Boot ausgebrannt und gesunken

Innerhalb von nur zwei Tagen sind zwei Sportboote im Naturpark Ses Salines ausgebrannt und gesunken.

Freitag-Mittag brannte ein Charterboot zwischen dem Strand Es Cavallet / Ibiza und der kleinen Insel s’Espalmador / Formentera. Die Besatzung konnte unverletzt von anderen Schiffen übernommen werden (IbizaHEUTE berichtete online).

Am gestrigen Samstag-Nachmittag traf es das rund acht Meter lange Sportboot „Jason“, bei der Bucht Caló de s’Oli, vor Formentera. Auch hier konnten alle an Bord von einem herbeigeeilten anderen Schiff unversehrt übernommen werden.

Chartergäste von „La Mar 2.0 Charter“ fuhren ebenfalls mit der zweimotorigen Christina zum Unglücksort. Sie konnten jedoch keine Hilfe mehr leisten und nur noch vor Ort bleiben und dem Schiff die letzte Ehre erweisen. Sie blieben, bis die Jason im Meer versank.

Jonathan Reckhardt und Oliver Lorenz machten dabei die Aufnahmen, die Sie hier sehen können.

Balearen-Uni arbeitet an App für die Corona-Diagnose

Forscher der Universität der Balearen (UIB) entwickeln zurzeit eine App, mit deren Hilfe Corona schnell diagnostiziert werden können soll. Dabei geht es um die Bestätigung von Verdachtsfällen in den Kliniken.

Die App diagnostiziert Röntgen-Aufnahmen des Brustkorbs – erfüllt damit jene Arbeit, welche die Ärzte bislang per Hand und Auge machen müssen. Das spart nicht nur viel Zeit sondern auch Personal. Besonders in Perioden mit vielen Einlieferungen ist das immens wichtig.

Das Programm soll COVID-19 Erkrankungen von anderen Lungenleiden unterscheiden. Zur Bestätigung wird dann, wie auch bei der Normalen Erst-Diagnose, ein PCR-Test durchgeführt. Außerdem wird die Applikation in der Lage sein, zu prognostizieren, wie kritisch die Situation des Patienten ist und ob sich sein Zustand in den nächsten Tagen drastisch verschlechtert.

Das Programm befindet sich derzeit in der Testphase. Aber bereits im September könnte es einsatzbereit sein. Ein Team von 15 Medizinern, Physikern und Programmierern arbeitet daran.

Freilicht-Museum von Ibiza in neuem Glanz

Das Freilicht-Museum Ses Païsses, an der Straße Cala d’Hort–Cala Vedella,  ist für rund 70.000 Euro renoviert worden und begrüßt die Gäste jetzt in neuem alten Glanz.

Zu der Anlage gehören ein historisches Bauernhaus, punisch-byzantinische Grabstätten und Grundmauern einer Ur-Siedlung. Außerdem ist hier ein Teil des Observatoriums von Ibiza untergebracht, in dem ein neues Teleskop eingebaut wurde. All das ist für Besucher – wie auch der herrliche Blick auf die Fels-Insel Es Vedrà – gratis.

Die Arbeiten umfassten Arbeiten an der Finca und deren Ausstattung ebenso wie die Instandsetzung der Wege.

Die Anlage, die zum ethnologischen Museums von Ibiza gehört, deren Haupt-Gebäude an der Totenstadt „Necropolis“ vor der Festung der Inselhauptstadt liegt, ist von Dienstag bis Sonntag von 10.30 bis 13.30 Uhr geöffnet.

Formentera mit zehn Rettungs-Schwimmern weniger

Statt der 22 Rettungs-Schwimmer im vergangenen Jahr sind 2020 nur zwölf an den Stränden von Formentera im Einsatz. Wer auf den Hilfs- und Sicherheits-Service nicht verzichten möchte, sollte diese Strände wählen: es Arenals/Migjorn, es Pujols, ses Illetes und Llevant. Diese werden vom Rettungs-Personal überwacht.

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