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Freitag, September 25, 2020
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Neue Maßnahmen. Corona-App. Ibiza-Flüge. Groß-Razzia

Schärfere Maßnahmen angekündigt Maßnahmen

Die Regierungschefin der Balearen, Francina Armengol, hat am heutigen Mittag neue Corona-Maßnahmen angekündigt, die ab Freitag gelten sollen.

Dazu gehören ein absolutes Rauchverbot in der Öffentlichkeit, Parks und städtische Strände werden nachts geschlossen, die Maskenpflicht wird ausgeweitet – auch auf die Strandpromenaden. Außerdem sollen die Personenzahlen in Gruppen sowie die Gästezahlen in der Gastronomie weiter reduziert werden.

Wir berichten weiter.

Corona Warn-App auf Ibiza und Formentera als sicher versprochen

Die „Radar COVID“ genannte App für Smartphones soll ab Mitte September spanienweit funktionieren, ist in inzwischen sieben Regionen aber schon im Gebrauch. Auf Ibiza und Formentera funktioniert sie wahlweise auf Spanisch, Englisch oder Katalanisch. Notwendig sind allerdings iOS 13 oder Android 6.0., Modelle von Huawei können die App nicht laden, wegen der Software-Blockade der US-amerikanischen Regierung.

Laut der spanischen Regierung haben bereits eine Million Android-Nutzer „Radar COVID“ auf ihren Handys installiert. Bei den iPhones sei sie die derzeit meistgeladene App. Um sinnvoll zu wirken, müssen mindestens 20 Prozent der Bevölkerung sie nutzen, je mehr, desto besser.

Die App nutzt laut offizieller Angabe kein GPS und funktioniert rein über Bluetooth, also über Annäherung an andere Geräte, die ebenfalls die App installiert und Bluetooth aktiviert haben. Eine Positions-Ortung werde nicht vorgenommen. Bei Apple-Geräten wird dementsprechend eine GPS-Freigabe auch nicht verlangt. Bei Android-Smartphones muss das GPS jedoch funktionieren, was an Google liegt, wie die spanische Tageszeitung „ABC“ erklärt. Lokalisierbar seien die User dennoch nicht. Natürlich wären Lokalisierungen auch über Funkmast-Ortung möglich, dies soll jedoch nicht stattfinden. Ebenso sollen alle Daten anonym bleiben.

Die App registriert Datum, Uhrzeit und Dauer in der Nähe anderer Nutzer. Sollte jemand über ein anonymes Protokoll innerhalb der App ein positives PCR-Testergebnis gemeldet haben, werden die Nutzer, die sich in dessen Nähe aufgehalten haben, informiert.

Die einzelnen Regionen sind für die technische Umsetzung und die Protokolle zuständig. Die Regierung betont, dass die Nutzer absolut anonym bleiben. Sie hat 250.000 Euro investiert, damit die App nicht über offene Codes funktioniert. Alle Daten bleiben demnach auf dem eigenen Smartphone, die Server-Verbindung ist verschlüsselt. Ab 15. September, wenn die App landesweit funktionieren soll, würde die Regierung den Quellcode veröffentlichen, versichert „ABC“. Dann könnten letzte Zweifel zu Anonymität und Sicherheit geklärt werden.

Kritisiert wird derzeit ein Update-Problem bei Apple-Geräten. Aktualisierungen können nicht durchgeführt werden. Bei Updates muss der User die App löschen und neu laden. Der Fehler sei der hastigen Entwicklung und Umsetzung der App geschuldet.

Ibiza kommt ohne neue Madrid-Bewilligungen aus

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