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Samstag, September 19, 2020
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Corona-Impfungen. Kunst weg. Arzt & OPs. Ibiza-Produkte

Corona-Impfungen auf den Balearen für diesen Winter geplant

Wie eine Bombe schlug Mittwochfrüh die Mitteilung des britisch-schwedischen Pharma-Konzerns AstraZeneca“ ein, die klinischen Tests für den CoronaImpfstoff zu unterbrechen. Ein Proband ist erkrankt. Nach bisherigen Informationen leidet er an einer Entzündung des Rückenmarks, was durch eine VirenInfektion ausgelöst werden könne. Es besteht vermutlich kein Zusammenhang mit den COVID-19 ImpfstoffTests. In großen Versuchsreihen treten Erkrankungen zufällig auf, so AstraZeneca. Aber in der TestPhase an Menschen muss jede Erkrankung zwangsläufig von unabhängiger Seite untersucht werden. Nur so kann die Sicherheit der Studienteilnehmer gewährleistet werden. Der Impfstoff befindet sich in der abschließenden dritten StudienPhase und wird mit zehntausenden von Beteiligten  in mehreren Ländern erprobt. AstraZeneca hofft, dass die Untersuchung des Einzelfalls schnell abgeschlossen ist, sodass der Zeitplan so wenig wie möglich beeinflusst wird.

Der gemeinsam mit der Uni Oxford entwickelte Impfstoff gilt bislang als aussichtsreichster Kandidat für einen baldigen Schutz vor dem CoronaVirus. Die EU hat bereits ein Abkommen unterzeichnet, um Millionen Dosen zu sichern. Auch Spanien hat bereits einen Vertrag mit der Firma abgeschlossen und geht davon aus, die „OxfordImpfung“ zum Jahresende anwenden zu können.

Noch vor Weihnachten oder in den ersten Wochen des neuen Jahres sollten zumindest RisikoGruppen gegen Corona geimpft werden können, kündigte die BalearenRegierung an. Zu den möglichen Risiko-Gruppen zählen Personen über 60 Jahre, chronisch Kranke und Patienten mit Bluthochdruck. Die genaue Definition steht aber noch aus.

Das Gesundheitsministerium der Balearen weist darauf hin, dass Impfen in Spanien freiwillig geschieht. Nach den Risiko-Gruppen sollen in Kampagnen weitere Kollektive angesprochen werden. Nur wenn sich ein Großteil der Bevölkerung impfen lässt, können die Ansteckungen wirkungsvoll verringert werden. Ob für Corona eine ImpfPflicht eingeführt wird, ist offen.

Das Kunstwerk ist für jeden zugänglich. Foto: Rüdiger Eichhorn

„Türen ins Nichts“ auf Ibiza verschwunden

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