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IBIZA Premium Editorial von Marcel Brunnthaler: Wie ich es sehe…

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Schluss, aus, vorbei: Das Bora Bora schließt mit einem 40-Stunden-Party-Marathon nach 40 Jahren (Foto: Bora Bora)

IbizaHEUTE-Chefredakteur Marcel Brunnthaler (Illustration: Thomas Ardelt, Artcommando)

Liebe Leserinnen und Leser!

Das war‘s dann wohl: Mit dem Bora Bora schließt nächstes Wochenende Ibizas erster Beachclub nach sage und schreibe 40 Jahren. Und mit dem Bora Bora beschließt eine weitere Ibiza-Legende ein Kapitel, an dem unzählbare Urlauber, Küchen- und Servicekräfte, Stars und DJs kräftig mitgeschrieben haben. Vorher soll aber noch einmal, wie es einer Legende gebührt, so richtig gefeiert werden: 40 Stunden Party versprechen die Betreiber des Bora Bora unter dem Motto „The last chance to dance“, unter das bereits die gesamte Jubiläumssaison gestellt wurde. Los geht’s am Samstag, den 15. Oktober, um 14 Uhr. Montag früh um 6 Uhr heißt es dann: Schluss, aus, vorbei.

Nächstes Jahr soll es aber auch schon wieder weiter gehen. Die Vivir Descalzo-Gruppe der beiden Geschäftspartner Miguel Sancho und Andrés García-Prado hat angekündigt, das Bora Bora im Mai 2023 nach umfangreichen Umbauarbeiten wieder aufzumachen. Allerdings mit neuem Konzept und wahrscheinlich auch unter neuem Namen, auch wenn das noch nicht feststeht. Aber das macht wohl Sinn. Schließlich zeichnet sich bereits ab, dass das neue Konzept nicht viel mit dem Bora Bora zu tun haben wird, in dem Generationen von Bossa-Urlauber ihre besten Sommer erlebt haben.

40 Jahre Bora Bora an der Platja d’en Bossa. Wie es wohl weiter geht? (Illustration: Bora Bora)

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Hinter dem Bora Bora und den Umbauplänen stecken mit der Vivir Descalzo Gruppe übrigens die Gründer des Beso Beach, die die Marke allerdings 2021 verkauft haben, und heute auf Ibiza das Roto und das Filin in der Marina Ibiza sowie das Mechero an der Platja d’en Bossa betreiben. Wenn man sich die drei recht exklusiven Lokale anschaut, bekommt man eine Idee, wohin die Reise des Bora Bora gehen könnte. Ich bin auf jeden Fall gespannt.

Zum Schluss noch ein Beispiel, dass neu nicht immer Beachclub und teuer heißen muss: Eine meiner Lieblingsadressen der Insel ist das 2015 eröffnete und damit noch recht junge Chringuito Escondida in der Cala Comte.

In diesem Sinne: Schauen wir, was in den kommenden Jahren aus der Platja d’en Bossa wird und genießen wir den Herbst und Winter an der zu dieser Zeit schönsten Platja d’en Bossa des Jahres.

Herzlichst

Ihr Marcel Brunnthaler

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