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Pumpen für klares Cala Llonga-Wasser

Glasklarer Badespaß: Die Cala Llonga auf Ibiza

Ibiza ist für glasklares Wasser berühmt. Im Sommer konnten in der Cala Lllonga Algen entstehen. Pumpen sollen das künftig verhindern. Foto: Rüdiger Eichhorn

Die Cala Llonga ist besonders bei Familien beliebt, weil sie so gut geschützt liegt. Kaum Wellen erreichen den Strand, das Wasser ist lange schön flach. Genau das bringt aber auch Probleme: Wenig natürlicher Wasseraustausch und die geringe Tiefe fördern Algenwachstum. Das Meer wirkt dann stellenweise grün-bräunlich schmutzig. Ein Phänomen, das an vielen sommerlichen Mittelmeerbuchten zu sehen ist, wenn viel Sonnenlicht, Wärme und Nährstoffe zusammenkommen.  
Die Mikroalgen sind nicht gesundheitsschädlich, versichert die zuständige Gemeinde Santa Eulària, aber sie sehen nicht schön aus und trüben im wahrsten Sinne des Wortes den Badespaß. Deshalb wurde nun mit den Arbeiten für die Installation von Umwälzpumpen begonnen. Sie saugen in tieferen Bucht-Bereichen Wasser an und drücken es Richtung Strand, sodass eine ständige sanfte Wassererneuerung entsteht. 
Aktuell werden an Land die Elektroleitungen verlegt, ein Monat ist dafür angesetzt. Anschließend platzieren die Fachleute drei Pumpen in der Bucht, die das Wasser gleichmäßig umwälzen. 310.000 Euro kostet das Projekt, die Pumpen werden zum Saisonende abgebaut und immer zum Saisonbeginn wieder eingesetzt.

Elektrokabel-Verlegung für die Umwälzpumpen in der Cala Llonga auf Ibiza

Derzeit werden die Elektrokabel für die Pumpen verlegt. Foto: Ayuntamiento Santa Eulària

 

Fälschungen auf der Spur

Kurs für das Erkennen gefälschter Dokumente auf Ibiza

Die 30 Mitarbeiter der Ordnungskräfte werden in verschiedenen Erkennungs-Techniken geschult. Foto: Ayuntamiento Sant Josep

Menschen vieler Länder, viele oft internationale Dokumente – das ist kurz die Situation, mit der sich die Ordnungskräfte auf Ibiza auseinandersetzen müssen. Dazu kommen immer besser werdende leicht zugängliche Drucktechniken. 
Um FälschungenSie müssen sich anmelden, um diesen Inhalt zu sehen. Sie besitzen noch keinen Zugang? Dann hier jetzt günstig buchen!  

Alles dreht sich ums Rad

Fahrrad-Aktion auf Ibiza
Ibiza fördert schon lange das Radfahren auf der Insel. Neben dem Gesundheitsfaktor machen die hohen Sprit-Preise den Umstieg auf den Drahtesel derzeit doppelt attraktiv. Das Rathaus der Inselhauptstadt Eivissa hat nun die Initiative „30 días en bici“ („30 Tage auf dem Fahrrad“) vorgestellt. Das ist eine mit der Gruppe „A Vila en bici“ organisierte Kampagne, die im April stattfindet, und mit der die tägliche Nutzung des Fahrrads als Alltagsgegenstand und Element der Mobilität in der Stadt betont werden soll.
Insgesamt 107 Städte nehmen international an dem Projekt Teil. Ziel dabei ist es, im April das Fahrrad jeden Tag zu benutzen und es als selbstverständlich-praktischen Teil der Fortbewegung zu erleben. Die täglichen Erfahrungen können per #30díasenbici y #30DEB mit der Welt geteilt werden.
Ibiza bereichert die Aktion mit verschiedenen Aktivitäten:
Am 9., 16., 23. und 30. April wird je eine 16 Kilometer lange Radtour organisiert. Alle starten um 10 und 12 Uhr am Paseo Vara de Rey. Mindestalter für die Teilnahme ist 12 Jahre, die maximale Teilnehmerzahl beträgt 20 Personen. Anmeldungen müssen vorab bei „Can Manolo Bikes“ erfolgen. Zur Website mit dem Kontakt kommen Sie, wenn Sie hier klicken.
Außerdem gibt es am 8. und 22. April von 17 bis 20 Uhr eine Fahrrad-Selbstreparaturwerkstatt. Neben Werkzeug gibt es fachkundige Unterstützung und wichtige Tipps. Wo? Auf der Plaza de la Antigua Graduada, vor dem neuen Gerichtsgebäude in Eivissa.
Alles über 30 días en bici finden Sie auf der Initiativen-Website, wenn Sie hier klicken.
Details zur Ibiza-Aktion gibt es hier.

Ibizas Delfinen zugehört

Ein Delfin-Mular vor Ibiza

Vor den Pityusen ist unter anderem der „Delfín mular“, auf Deutsch „Großer Tümmler“ zu Hause. Die Gruppen bewegen sich besonders gerne im Bereich zwischen Ibiza und Formentera. Foto: www.asociaciontursiops.org

Nicht nur wir Menschen reagieren empfindlich auf Lärm. Wasser trägt Schall hervorragend. Und besonders die Meeres-Säuger haben feine Ohren. Die „Freus“ – die flache Meeres-Passage zwischen Ibiza und Formentera, gehört nicht nur zu den wichtigsten Lebensräumen für unsere Pityusen-Tümmler. Sie ist auch das am stärksten durch Schiffsverkehr belastete Gebiet unserer Inseln.
Wir von IbizaHEUTE haben schon mehrfach über das Forschungsprojekt „Nuestros Delfines“ berichtet. Nun ist die erste Phase abgeschlossen und es wird ein Resümee gezogen. Ein Jahr lang wurden an sieben Punkten der Pityusen Daten gesammelt: BeiSie müssen sich anmelden, um diesen Inhalt zu sehen. Sie besitzen noch keinen Zugang? Dann hier jetzt günstig buchen!

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