Flughafen offen. Weltcup auf Ibiza. Klage. Festival. Staus

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Ibiza-Flughafen wieder für alle offen

Ab morgen dürfen Passagiere auch im Terminal wieder verabschiedet oder abgeholt werden. Foto: Thomas Abholte

Keine herzzerreißenden Abschieds- und Begrüßungs-Szenen mehr vor dem Flughafen-Gebäude. Ab dem morgigen Freitag, 15. Oktober, dürfen Freunde und Angehörige auch ohne Bordkarten die spanischen Flughäfen wieder offiziell betreten und sich drinnen von den Abreisenden verabschieden oder Ankommende empfangen. Natürlich mit Maske und Sicherheitsabstand zu Fremden. Nur wenn es zu voll werden sollte, müssen die Nichtflieger wieder draußen bleiben. Diese Entscheidung hat die spanische Regierung getroffen.

Spekuliert wird über neue Erleichterungen der Balearen-Regierung für innerspanisch Einreisende. Möglicherweise verzichtet sie Ende des Monats auf die Vorlage des Impfpasses in Häfen und auf Flughäfen. Alle spanischen Regionen tun das bereits, außer den Balearen. Die Regierung in Palma wird am 25. Oktober entscheiden, dann muss das Oberlandesgericht Palma zustimmen. Bei nationalen Reisenden können die Regionen über die Schutz-Maßnahmen entscheiden. Bei internationalen bleibt das der spanischen Regierung vorbehalten.

 

Erneuerung der Hauptstraße in den Ibiza-Norden

Die Haupt-Straße in den Norden von Ibiza ist alt und rissig. Jetzt wird sie erneuert. Foto: Consell d’Eivissa

Wir hatten bereits über die Straßenarbeiten auf der Haupt-Ader von Eivissa nach Santa Eulària berichtet, die in Can Nadal, kurz vor Santa Eulària, nicht nur gestern zu Staus führten. Nun kommen weitere Erneuerungs-Arbeiten auf der Strecke hinzu.

Der bisherige Ausbau der Verbindung von der Insel-Hauptstadt Richtung Ibiza-Norden endet derzeit

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Weltcup der Steinschleuderer auf Ibiza

Eine Schlinge und einer der vom Meer glattgeschliffenen Steine – mehr braucht es nicht. Foto: Rüdiger Eichhorn
Nicht nur für die Inselbewohner ist das Steinschleudern ein Traditions-Volkssport. Foto: Rüdiger Eichhorn

Die Steinschleuderer der Balearen waren schon in der Antike gefürchtet, selbst Hannibal soll sie auf seinen Feldzügen eingesetzt haben. Bereits 1500 vor Christus entwickelten die Inselbewohner großes Geschick, um Feinde in die Flucht zu schlagen oder ausbüchsende Ziegen mit einem gezielten Steinchen in ihre Schranken zu weisen. Später wurde das Schleudern zur beliebten Traditions-Sportart.

Nun findet auf Ibiza der 2. Weltcup der Steinschleuderer statt. Vom morgigen Freitag bis Sonntag treten beim „II Copa del Mundo Mateu Cañellas Roca“ zielsichere Vertreter aus aller Welt an. Denn das „Tir am bassetja“ hat global Anhänger. Die 150 bis 200 Weltcup-Teilnehmer kommen nicht nur aus ganz Spanien sondern auch aus vielen Ländern, darunter USA, Kuba oder Frankreich. Auch sieben Österreicherinnen der „Amazon Slingers“ wiederholen begeistert die Erfahrung des Vorjahres.

Geschleudert wird mit Steinen oder Bällen. Organisiert vom Club J.A.S.A. heißt es, Publikum ist willkommen. Also: einfach hingehen, aber bitte Maske tragen und Sicherheitsabstand einhalten.

Das Programm:
Freitag, 15. Oktober, 16 Uhr: Ball-Schleuderer im Botanischen Garten Jardin Botánico, Sant Rafel.
Samstag, 16. Oktober, 11 Uhr: Stein-Schleuderer hinter dem Fußballplatz Santa Eulària.
Um 17 Uhr: Ball-Schleuderer an der Kirche von Sant Carles.
Sonntag, 17. Oktober, 10 Uhr: Stein-Schleuderer beim Fußballplatz Sant Josep.
Um 16 Uhr: Ball-Schleuderer im Sportzentrum Es Cubells.

 

Matutes-Gruppe verklagt Deutsche Bank

Rund 500 Millionen Euro klagt die zur Matutes-Gruppe gehörende „Palladium Hotel Group“ vor Gericht in London von der Deutschen Bank ein. Es geht um die Entschädigung für

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Festival auf Formentera

Freitag bis Sonntag findet auf Formentera zum 5. Mal das Festival „SON Estrella Galicia Posidonia“ statt. Die Biermarke „Estrella Galicia“ organisiert in Ca Mari (Nahe Hotel Gecko und Insotel Formentera Playa) unter dem Motto „El reencuentro“ (Erneutes Zusammentreffen) für einen guten Zweck den Auftritt von Musikern und gastronomische Leckerbissen zum Sonnenuntergang. 

Dabei wird auf umweltbewusstes Verhalten geachtet, die Eintrittsgelder gehen an das „Save Posidonia Project“ und kommen dem Schutz des Seegrases zugute. Die auftretenden Musiker werden erst im letzten Moment bekanntgegeben. Leider sind die 300 Eintrittskarten bereits ausverkauft.