Großrazzia. Ibiza-Schildkröten. Plakat-Cut. Formentera-Kult

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Sant Josep schützt die Wasser-Schildkröten von Ibiza

An den Stränden von Sant Josep wird Aufklärung zum Schutz der Meeres-Schildkröten betrieben. Foto: Ayuntamiento Sant Josep

Meeres-Schildkröten sind zum Glück wieder häufiger vor und auf Ibiza zu sehen. Sie kommen sogar zur Eiablage zurück. Allerdings haben Gelege und Jungtiere unter den hiesigen Bedingungen alles andere als einen leichten Start. Auch erwachsene Tiere bewegen sich im stark befahrenen und befischten Meer in gefährlichem Terrain.

Die Gemeinde Sant Josep rechnet damit, dass in den kommenden Wochen wieder vermehrt Schildkröten zum Nestbau Ibizas Strände anschwimmen. Wegen der Erwärmung des Mittelmeeres kommt das immer öfter vor. Deshalb klärt das Rathaus in einer Kampagne Bevölkerung und Strand-Besucher auf, wie sie sich verhalten sollten, damit die Tiere keinen Schaden nehmen. Beteiligt sind auch der Betrieb für die Rettungsschwimmer „Marsave“ und die Stiftung „Palma Aquarium“, die sich in den vergangen Jahren um die Aufzucht kleiner Schildkröten kümmerte, die auf Ibiza schlüpften.

Sieht jemand verletzte Tiere im Meer oder Schildkröten und Nester am Strand, sollten unbedingt über den Notruf 112 die Experten alarmiert werden. Bitte auf nicht selbst eingreifen, informiert der Küsten-Stadtrat Josep Guasch.

 

Spanienweiter Schlag gegen Drogenring, der auch Ibiza belieferte

Zugriff der Anti-Drogeneinheiten von Policía Nacional und Guardia Civil. Bild: Ausschnitt des Videos der spanischen Nationalpolizei

Der spanischen National-Polizei und Guardia Civil ist nach monatelangen Ermittlungen ein Schlag gegen einen Drogenring gelungen, der ganz Spanien mit Kokain beliefert hat, auch Ibiza. In der sogenannten „Operatión Culto“ wurden 16 Personen festgenommen und große Mengen Kokain und anderer Substanzen sowie Bargeld und Fahrzeuge beschlagnahmt.

Die Bande war auf dem gesamten Festland aktiv, konzentrierte sich mit Beginn der Sommer-Saison jedoch auch auf die Balearen – und da besonders auf Ibiza. Kuriere brachten die Drogen in speziell ausgerüsteten Autos auf die Insel. In Werkstätten wurden die Wagen umgerüstet. Unter anderem mit Mechanismen, die

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Große Mengen von Bargeld wurden sichergestellt. Bild: Ausschnitt des Videos der spanischen Nationalpolizei
Durchsuchung von Räumlichkeiten. Bild: Ausschnitt des Videos der spanischen Nationalpolizei
Untersuchung von speziell umgebauten Autos. Bild: Ausschnitt des Videos der spanischen Nationalpolizei

 

Formentera-Feeling in Bildern von Juan Moreno

Ein alter R4 fliegt über die InselFormentera und das Kult-Auto – ein urig-harmonisches Paar. Die Illustrationen, Zeichnungen und Aquarelle von Juan Moreno erzählen Geschichten, zu denen sich der Betrachter denken kann, was er will. Allerdings sind es nicht die typischen Ferien-Eindrücke von weißen Stränden und türkisfarbenem Meer, sondern das ländliche ursprüngliche Formentera, was Moreno anregt.

Der Designer und Illustrator kommt aus der Welt des Comics, der Pop Art und hat zusammen mit Vicent Ferrer die ZeitschriftADN“ gegründet, die sich den Formentera-Comics widmet.

Im Saal des alten Rathauses in Sant Francesc sind die Arbeiten Morenos unter dem Titel „Un día perfecto“ (Ein perfekter Tag) vom 31. August bis zum 11. September (sonntags geschlossen) zu sehen. Kommenden Montag, um 19 Uhr, ist die Vernissage.

 

Wild-Wuchs der Werbe-Wände auf Ibiza gerodet

Das Feld an der Straße vom Ibiza-Flughafen Richtung Insel-Hauptstadt Eivissa ist wieder leer. Foto: Consell d’Eivissa
Jahrelang warben hier ganze Plakat-Fronten für die Disko „DC-10“. Bild bereitgestellt durch Consell d’Eivissa

Egal wo man hinschaut: An den Straßen-Rändern, als Einrahmung der Kreisverkehre und sogar auf Feldern in eigentlich schöner Landschaft stehen sie, die riesigen Plakat-Wände. Oft wurden sie ohne Genehmigung auf geschütztem Gebiet aufgestellt. 

Die Insel-Regierung von Ibiza (Consell) hat bereits vor geraumer Zeit unter Straf-Androhung zum Abbau der nicht-erlaubten Reklamen aufgefordert. Eine ganze Reihe verschwand daraufhin bereits, einige Verantwortliche zeigten sich jedoch nicht kooperativ.

Nun wurden neue Schritte

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