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Freitag, Juli 3, 2020
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Hausbrand, Discos bleiben wohl zu, 50% von 1964

Fotos: Ayuntamiento Santa Eulària

Feuer in Puig d’en Valls

Gestern Nacht brach im Keller eines Mehrfamilien-Hauses in Puig d’en Valls ein Feuer aus. Die acht Bewohner konnten sich selbst in Sicherheit bringen, am Gebäude entstand jedoch erheblicher Schaden.

Derzeit untersuchen Brand-Ermittler und Statik-Experten das Gebäude. Es werden massive strukturelle Schäden vermutet, die Anwohner dürfen im Moment nicht in ihre Wohnungen zurück. Sie kommen bei Freunden oder Verwandten unter.

Discos bleiben wohl geschlossen

Die Balearen-Regierung will die großen Discos und Nachtclubs mindestens für diese Saison geschlossen lassen. Sie bergen ein unkalkulierbares Risiko im Bezug auf die Übertragung des Corona Virus, so die Begründung. Eine neue Infektionswelle würde das Aus für den gesamten Tourismus in diesem Jahr bedeuten. Selbst für 2021 schließen die Politiker eine Verlängerung des Verbotes nicht aus – oder bis ein wirksamer Impf-Schutz gegen das Corona Virus existiert.

Dagegen dürfen Lokale mit einer Kapazität von maximal 300 Gästen wieder unter strengen Auflagen öffnen. Dies gilt bereits ab kommenden Sonntag (21. Juni), mit der Beendigung des nationalen Alarmzustandes. Davon ausgenommen sind Betriebe, die in Party-Hotspots angesiedelt sind. Sie müssen ebenfalls weiterhin geschlossen bleiben. Zumindest vorerst.

Für die Musik-Bars und Clubs, die öffnen, gilt unter anderem, dass 50 Prozent der zugelassenen Kapazität genutzt werden dürfen und Tanzen in den Innenräumen tabu ist. Außerdem sind die Öffnungszeiten verkürzt. Zurzeit ist das Schließen um 1 Uhr morgens geplant, über 2.30 Uhr wird verhandelt.

Der Branchenverband möchte auch für große Clubs zumindest die Möglichkeit von Teil-Öffnungen erwirken, bei denen ein Drittel der zugelassenen Fläche genutzt werden darf, die Gäste registriert werden und die Tanzflächen geschlossen bleiben. Man wolle dies in einem Testlauf erproben, so der Vorschlag an die Regierung.

Eine Arbeitskommission will nun alle zwei Wochen zusammenkommen, um die Entwicklungen im Bezug auf COVID-19 zu analysieren und festzustellen, ob Regelungen gelockert werden können oder man sie vielleicht auch verschärfen muss.

Grundsätzlich wurde der Verdacht geäußert, die COVID-19 Krise zu nutzen, um den Party-Sektor einzuschränken und touristische Neuausrichtungen voranzutreiben.

Dagegen war ’64 richtig überfüllt…

Im Mai 2020 registrierte der Flughafen von Ibiza genau 7809 Passagiere. Das sind knapp 0,9 Prozent des Aufkommens vom Mai 2019, mit 887.678 Fluggästen. Selbst 1964, als Massentourismus noch ein Fremdwort war durchlief mit 13.386 Reisenden fast das Doppelte den damals noch Feld-Flughafen, der erst zwei Jahre später, Juli ’66, überhaupt für den internationalen Flugverkehr freigegeben wurde.

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