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Sonntag, Oktober 25, 2020
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Ibiza-Adlib. Live-Musik zurück. Illegale Vermietung. Zahlen

Adlib-Shows werden immer größer

Wer kennt und schätzt sie nicht, die berühmte Ibiza-Mode aus weißem Baumwollstoff – mit allen ausgeschmückten und farbigen Varianten und hochkarätigen Marken „Made on Ibiza“?

International beachtetes alljährliches Mode-Highlight der Insel ist die Adlib-Messe mit ihren verschiedenen Shows. Sie findet normalerweise im Mai statt und wächst Jahr für Jahr. Die vier Tage Messe 2019 haben doppelt so viel gekostet wie die Präsentationen von 2015. Mindestens 800.000 Euro wurden verbucht.

Die Kosten trägt die öffentliche Messegesellschaft Ibizas. Die zuständige Ministerin für Industrie, Handel und Inneres der Balearen-Regierung, Marta Díaz, schöpfte aus dem Vollen und zeigte sich großzügig.

Wie die Tageszeitung „Diario de Ibiza“ berichtet, seien noch mehr Kosten entstanden, die Díaz aber in ihren anderen Ministerien abrechnete, sodass die genaue Summe nicht bekannt ist.

Die Adlib 2020 ist wegen der Corona-Krise ausgefallen, die nächste Modenschau ist für 2021 geplant.

Die Adlib-Shows entwickeln sich zum internationalen Groß-Event der Ibiza-Mode. Foto: Jon Izeta

Ibiza-Musikerlebnis in Las Dalias

Die Live-Konzerte kehren ins Las Dalias zurück. Lang erwartet, kann jetzt wieder freitags den Rhythmen lokaler Musiker gelauscht werden. Nach der Eröffnung des Festivals „Sueños de libertad“ (Freiheits-Träume), am 17. Juli, spielen Gruppen wie Funkalé und Pez Mago.

Die Konzerte gestalten sich in der „neuen Normalität“, wie diese Zeit mit den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie genannt wird, anders als in den vergangenen Jahren, der Musikgenuss bleibt jedoch der alte.

Zugelassen sind maximal 200 Personen. Sie nehmen an Tischen Platz, die mit großzügigem Sicherheitsabstand aufgestellt sind, zum Essen können die Masken abgenommen werden, aber getanzt werden darf zur Musik nicht – jedenfalls nicht im Stehen. Auf dem eigenen Sitzplatz hingegen ist es erlaubt. Mal schauen, was die kreativen Urlauber und (Wahl-)Ibizenker daraus entstehen lassen…

Weiterhin längst nicht alle Ferien-Vermietungen auf Ibiza legal

Auf dem Portal für Ferien-Vermietungen Airbnb sind für Ibiza in diesem Jahr kaum noch skandalöse Anzeigen mit extrem überteuerten Mieten oder extrem heruntergewirtschafteten Zimmern mehr zu finden. Dennoch erfüllen zahlreiche Angebote weiterhin nicht die legalen Vorgaben.

Viele der Unterkünfte befinden sich in Mehrfamilienhäusern. Das ist auf Ibiza nicht erlaubt. Bei Einfamilienhäusern fehlt häufig die Lizenznummer für angemeldete Ferien-Vermietungen.

Das Übernachten in Lieferwagen und an Land aufgebockten Booten ist auf Ibiza ebenfalls nicht gestattet, ebenso wenig in Wohnwagen außerhalb der Campingplätze. Auch wenn derartiges durchaus inseriert wird.

Ibizas Inselrat verhandelt mit Airbnb, um illegalen Anbietern das Handwerk zu legen. Drohungen und Klagen blieben bislang weitgehend wirkungslos. Widersprüchliche Gerichtsentscheidungen aus Brüssel und von den Balearen lähmen das Vorgehen der Behörden. Hinzu kommt die chronische Überlastung der Justiz, die derzeit noch Fälle von 2018 aufarbeitet.

Bei Preisen von leicht mal 350 Euro pro Nacht für Wohnungen oder 1000 Euro in Luxus-Villen im Juli und August bleibt die unerlaubte Vermietung attraktiv. Allerdings sind auch die Strafen zwischen 4001 und 40.000 Euro empfindlich. Das Thema der Urlaubs-Vermietung ist seit Jahren umstritten, die Regierung versucht, mit immer härteren Strafen und strengeren Vorschriften den Tricks und der Risikobereitschaft der lizenzlosen Vermieter Herr zu werden.

Corona-Zahlen

Es sind drei neue Corona-Fälle verzeichnet worden, die dem Ausbruch beim Wartungs-Personal eines Hotels auf Formentera zugeordnet werden. Damit sind nun acht Fälle registriert. Alle weisen keine oder nur leichte Symptome auf und befinden sich zu Hause in Isolation. Die drei weiteren Ansteckungsfälle kamen bei dem Test aller 92 Angestellten des Hotels heraus, deren Auswertung auf Mallorca erfolgte.

Darüber hinaus gab es seit Freitag keine erkannten Neu-Fälle, dafür konnten zwei Personen als geheilt eingestuft werden.

Die Zahl der erkannt aktiv COVID-19-Erkrankten auf den Pityusen liegt somit heute bei 19.

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