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IBIZA Premium Ibiza: Der “King of Destino” peitschte seine Fans an

Essen & Trinken - PREMIUM

Eigentlich hat nur noch die Peitsche gefehlt, um seine Anhängerschaft auf die Tanzfläche zu treiben: Claudio Radtke, Chef des Destino in Sant Josep, hat gestern Abend bei der Feier zum 25-jährigen Jubiläum seiner Tapas-Bar rund 200 Gäste fast im Alleingang bespaßt und regelrecht in Hitzewallungen versetzt.
Nicht zuletzt auch dank des großen Artikels in der aktuellen Druckausgabe von IbizaHEUTE war eine große Schar der Einladung zur Jubiläumsfeier gefolgt. Beginn 16.30 Uhr, da hat noch so mancher gezögert, denn am Vortag hatte die Hitzewelle mit rund 37 Grad die Insel weitgehend lahmgelegt. Doch pünktlich zur Feier am gestrigen Sonntag-Nachmittag und Abend hatte der Wettergott ein Einsehen und fuhr die Temperaturen deutlich herunter.
Und so strömte der Großteil der Gäste ab ca. 18 Uhr auf den schattigen und von leichtem Durchzug gekühlten Vorplatz des beliebten Restaurants. Doch das Wort “Abkühlung” mochte der Hausherr und Gastgeber so rein gar nicht. Unterstützt von dem Trio “Round and Round”, bestehend aus Gitarre, Bass und Schlagzeug, heizte er seinen Fans und Anhängern höchstpersönlich ein. Immer wieder trieb er die Besucher auf die Tanzfläche, animierte zum Mitsingen, Klatschen und Tanzen.
Dass er selbst Frontmann einer eigenen Band und somit ein exzellenter Sänger, Entertainer und auch ein großer Spaßvogel ist, stellte er dabei eindrucksvoll unter Beweis: bei der Begrüßung der Gäste, beim Anfeuern der Menge, aber vor allem als improvisierender Sänger des Trios, da seine eigene Band an dem Abend leider nicht spielen konnte. Das Publikum zollte ihm dafür mehr als Respekt, bisweilen mit frenetischem Jubel.
Für Kühlung sorgte ein Getränkestand, deren Bedienung dem Andrang kaum standhalten konnte. Bier, Wein, Cava, Wasser waren die Renner des Abends, die natürlich auf Kosten des Hauses gingen. Die Küche blieb an diesem Tag kalt, denn erstens ist der Sonntag ohnehin der wöchentliche Ruhetag des Restaurants, und zweitens sollte auch das Personal in Ruhe mitfeiern können – was es dann auch ausgiebig nutzte.
Erst spät in der Nacht verklang die Musik, verklang die bisweilen euphorische Stimmung. Und beim Verabschieden war der am häufigsten gehörte Wunsch dann zwangsläufig: “Auf die nächsten 25 Jahre!”
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