Ibiza-Fischzucht. Kfz-Check. Küsten-Schutz. Sperrstunden

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2021

 

Nächtliches Versammlungsverbot auf den Balearen bis Mitte September? 

Die Polizei löst eine Versammlung vor der Insel-Hauptstadt Eivissa auf. Foto: Ayuntamiento de Eivissa

Voraussichtlich bleibt das nächtliche Versammlungsverbot zwischen 1 und 6 Uhr für Personen, die nicht in einem Haushalt leben, bis zum 15. September bestehen. Voraussichtlich, denn das Oberlandesgericht der Balearen muss noch zustimmen. Und alle 14 Tage – das nächste Mal am 23. August – werden die Covid-Daten der einzelnen Inseln überprüft. Sollten sie sich verbessern, könnte der Beginn der Sperrstunde auf 2 Uhr nachts verschoben werden. 

In der Praxis halten sich jedoch viele Leute nicht an das Verbot: Wenn die Bars und Restaurants um 1 Uhr schließen müssen, bleiben sie auf den Straßen, treffen sich an mehr oder weniger versteckten Orten der Inseln, feiern auf Yachten oder illegalen Partys weiter. In Sant Josep hat die Orts-Polizei Sonntagnacht beispielsweise eine Mini-Disko in einem Kleiderladen entdeckt und geschlossen, die Policía Local der Insel-Hauptstadt von Ibiza löste ein Treffen an der Küste auf. 

Die Ansteckung gerade junger Leute soll vermieden werden, die meisten von ihnen sind nach wie vor nicht geimpft. Die Balearen-Regierung versucht deshalb intensiv, soziale Kontakte ohne Schutzmaßnahmen und unter Alkoholeinfluss einzuschränken.

Die momentane Sperrstunde von 1 bis 6 Uhr nachts besteht, weil die 14-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner bei über 450 Ansteckungen liegt, mehr als zehn Prozent der Betten der Covid-Intensivstationen (UCI) oder fünf Prozent der Betten auf den Covid-Stationen belegt sind. Sollte die Inzidenz auf 350 sinken, die UCI-Belegung auf fünf Prozent und die der normalen Covid-Zimmer auf zwei Prozent zurückgehen, dann würde die Sperrstunde erst um 2 Uhr beginnen. 

 

Seezungen-Zucht auf Ibiza geplant

Links der Straße vom Ibiza-Flughafen Richtung Cala Jondal, etwa auf Höhe des Wasserbeckens, soll die Fisch-Farm entstehen. Foto: Oliver Abholte

Wer bei Fischzucht automatisch ans Meer oder an Seen denkt, ist auf dem Holzweg: Auf Ibiza wird seit 2017 an einem Projekt gearbeitet, um Seezungen zu züchten – jedoch nicht vor der Küste. An der

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Formentera überprüft Insel-Genehmigung der Vehikel

Das Elektro-Auto der Insel-Regierung von Formentera wurde für die Kontrollen speziell ausgerüstet. Foto: Consell de Formentera

Bis zum 7. September müssen Fahrzeuge im Rahmen von „Formentera.eco“ eine Genehmigung haben, um auf der kleinen Insel unterwegs sein zu dürfen (IbizaHEUTE berichtete). Im Hafen La Savina sind bereits zwei Kameras installiert, um zu überprüfen, ob die Vehikel diese Vorgabe erfüllen. 

Nun wurde ein Elektro-Auto des Inselrats mit Kameras und Informatik ausgestattet, um auf den Straßen dieselbe Aufgabe erfüllen zu können. Wer mit einem nicht angemeldeten und bewilligten Motorrad oder Wagen erwischt wird, zahlt bis zu 1000 Euro Strafe. Formentera möchte mit der beschränkten Zulassung von Fahrzeugen für Nachhaltigkeit und Umweltschutz sorgen.

Die Anmeldungen für den Insel-Besuch mit einem Kfz können auf Deutsch unter folgendem Link durchgeführt werden – klicken Sie hier.

 

Eigene Guardia Civil für die Küsten von Ibiza und Formentera

Die „Río Segura“ der Guardia Civil wird wieder in den Gewässern der Pityusen eingesetzt. Am vergangenen Wochenende erreichten zahlreiche Migranten-Boote die Balearen. Foto: Gondán Shipbuilders

Ibiza soll eine permanente Guardia Civil-Einheit für das Meer erhalten. Diese soll unter anderem das Naturschutzgebiet der Salinen kontrollieren und verhindern, dass Boote illegaler

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