Ibiza-Flüge. Leben im Meer. Polizei-Report. Fähr-Störung

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Viel Leben im Meer vor Ibiza und Formentera 

Erfreulich buntes Unterwasser-Leben in der Passage zwischen Ibiza und Formentera, der Freus. Foto: GOIB

Die Fisch-Bestände und Biomasse entwicklen sich erfreulich in vielen Bereichen vor Ibiza und Formentera. Das Umweltministerium der Balearen hat kürzlich unter anderem die Daten der Meeres-Schutzgebiete Es Freus und Tagomago vom Oktober und November veröffentlicht und zum Teil sehr hohe Werte für Biomasse und Fischreichtum feststellen können. 

Tagomago ist erst seit Dezember 2018 geschützt. Trotzdem übersteigt die Biomasse bei weitem den Mindest-Index von 40 Gramm pro Quadratmeter, der einen guten Zustand bedeutet. Im Zentrum des Schutzgebietes Tagomago lag der Index bei 234 g/m², in Randgebieten bei knapp 82 g/m². 44 verschiedene Arten Knochen-Fische tummeln sich dort, ähnlich wie in anderen Meeres-Schutzgebieten im westlichen Mittelmeer. Auch die für Fischer interessanten Arten haben sich wieder vermehrt. Die Behörden gehen davon aus, dass sich in den kommen zehn bis zwanzig Jahren die Bedingungen in den Schutzgebieten noch deutlich verbessern.

Erstaunlich: Am Randgebiet Es Blanc, an der Westküste von Formentera, wo mit traditionellen Mitteln gefischt werden darf, haben sich die Bestände sogar besser erholt als im komplett geschützten Gebiet um S‘Espardell im Norden Formenteras. 

Auf Formentera kommt vor Es Pujols ein Überwachungs-Schiff zum Einsatz, um das Meeres-Schutzgebiet an der Levante der Insel besser zu kontrollieren. Ibiza und Formentera setzen sich stark für den Meeres-Schutz und nachhaltige Fischerei ein. 

Auch um Tagomago herrscht großer Reichtum an Fischen und anderen Meeres-Bewohnern – die Taucher sind freilich nur zu Besuch. Foto: GOIB

 

Gesundheits-Kontrollen für Reisende vom Festland auf die Balearen bleiben

Für viele Ibiza-Anreisende vom Festland gelten weiterhin strenge Regeln. Foto: Thomas Abholte

Das Oberlandesgericht in Palma hat der Verlängerung der Gesundheitskontrollen für die Balearen bis 31. Juli zugestimmt. Auch die Staatsanwaltschaft war dafür. Es bleibt also bei den bereits geltenden Maßnahmen für Reisende zwischen Ibiza und dem Festland. Wir fassen noch einmal zusammen: 

Auf jeden Fall muss

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Fähre verliert Öl im Hafen von Formentera

Die „Posidonia“, benannt nach dem wertvollen Seegras vor den Inseln, gehört zu den ältesten Fähren der Baleària-Flotte. Foto: Thomas Abholte

Am Freitagmittag hat die betagte Baleària-FährePosidonia“ im Hafen von Formentera, La Savina, Öl verloren. Beim Öffnen der Bug-Klappe war ein Mechanismus an der Hydraulik gerissen und das Öl trat aus. 

Sofort wurden die Sicherheitskräfte mobilisiert und der verschmutzte Bereich im Wasser mit schwimmenden Barrieren abgesperrt. Saugfähiges Spezial-Vlies nahm das Öl auf, großer Schaden entstand nicht. Allerdings kam es zu Behinderungen des Schiffs-Verkehrs im Hafen und zu Verspätungen bei den Fähr-Verbindungen.

 

Zahlreiche Einsätze auf Ibiza am Wochenende

Die Polizei und Rettungskräfte von Ibiza hatten am vergangenen Wochenende zahlreiche Einsätze. Symbolfoto, Thomas Abholte

Viele haben es befürchtet, je länger die Einschränkungen dauern, je heftiger schlagen die Leute über die Stränge, wenn Lockerungen mehr Freiheit erlauben. Die juristischen Scharmützel, die sich der Oberste Gerichtshof, das Verfassungsgericht, das Madrider Strafgericht und die einzelnen Oberlandesgerichte über die Rechtmäßigkeit vorangegangener Ausgangssperren liefern, hilft nicht, das Vertrauen in die Autorität zu stärken. 

Im Bereich der Insel-Hauptstadt Eivissa ereigneten sich Samstagnacht

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