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Donnerstag, Oktober 1, 2020
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Ibiza ist überall, Katalan-Verbot, Delfin-Projekt, neue Zahlen

„Ibiza ist überall“ ist online

Unsere Foto- und Film-AktionIbiza ist überall“ hat bereits in den ersten Tagen eine große Resonanz gebracht. Schauen Sie in unsere neue Rubrik „Ibiza in Bildern“ – und werden Sie Teil davon, wenn Sie mögen! Alle Details zur Teilnahme finden Sie ebenfalls in der Rubrik.

Kein Katalan mehr in den Ämtern?

Der oberste Gerichtshof hat entschieden, dass alle behördlichen Kommunikationen auf Spanisch verfasst sein müssen. Katalan dürfe dementsprechend nicht mehr als erstes Kommunikations-Mittel genutzt werden.

Der Gebrauch von Sprachen in der spanischen Verwaltung habe ausschließlich auf Spanisch zu erfolgen, heißt es. Lokale Sprachen seien dem untergeordnet.

Unter anderem auf den Ibiza und Formentera wird intern – und auch mit der Öffentlichkeit – überwiegend auf Katalan kommuniziert. Das macht es zugereisten Spaniern, besonders aber hier lebenden Ausländern, die meist als Fremdsprache Spanisch hatten, sehr schwer, dem öffentlichen Leben und Verwaltungs-Vorgaben zu folgen.

In den autonomen Gemeinden wird teilweise offener Widerstand gegen das Urteil gefordert.

Ein weiteres Jahr für das Delfin-Projekt

Das Forschungs-Projekt „Nuestros Delfines“ (unsere Delfine), in den Insel-Gewässern, soll verlängert werden. Die wissenschaftlichen Untersuchungen analysieren die Lärmbelastung im Meer.

Es gibt viele Delfine und Klein-Wale im Bereich unserer Inseln. Zu sehen bekommt man sie aber meist nur im Winter ­– und jetzt, in der Zeit, in der es aufgrund von COVID-19 kaum Schiffsverkehr gibt. Die Tümmler wurden in den Inselbuchten ebenso gesichtet, wie in den Häfen.

Das ändert sich spätestens mit dem steigenden Schiffsverkehr in der Saison. Dann ziehen die Meeres-Säuger in ruhigere Gewässer.

Das Projekt sollte die durch Menschen verursachte Geräuschentwicklung das Jahr hindurch dokumentieren. Doch die COVID-19 Situation lässt keine repräsentativen Werte zu, da in diesem Jahr nur ein Bruchteil der üblichen Schiffsbewegungen stattfindet.

Aus diesem Grund soll die Forschungs-Aktion um ein Jahr verlängert werden. Interessant ist ein Orientierungs-Ergebnis: Zwischen Mitte März und Anfang Mai 2020 ist der Pegel in der Freus – dem Bereich zwischen Ibiza und Formentera – im Vergleich zum Vorjahr um drei Dezibel gefallen. Damit erreichte er die Hälfte dessen, was 2018 und 2019 gemessen wurde. Dann waren es durchschnittlich sechs Dezibel. In einer Zeit, in der generell nur wenig private und kommerzielle Schiffe unterwegs sind: Kaum Sportboot-Fahrer laufen aus und die Fähr-Frequenzen sind auch niedrig. Das lässt erahnen, wie hoch die Belastung in der Haupt-Saison für die empfindliche Meeresfauna ist.

Das Projekt startete 2018 mit drei fest installierten Hydrophonen. Inzwischen sind an verschiedenen Stellen um Ibiza und Formentera sieben angebracht.

Einer kommt, einer geht

Ibiza und Formentera verzeichnen weiter 20 nachweislich aktive Corona-Erkrankte. Ein Patient ist seit gestern als wieder gesund eingestuft worden, dafür wurde ein neuer Fall diagnostiziert. Neue Todesfälle durch COVID-19 sind weiterhin nicht zu beklagen.

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