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Donnerstag, August 13, 2020
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Ibiza-Meer für alle. Neue Kameras. Rettungs-Wagen. Zahlen

Projekt für Menschen mit besonderen Bedürfnissen wächst

Menschen mit besonderen Bedürfnissen zu helfen ist das Ziel von „Un mar de posibilidades“ (Ein Meer an Möglichkeiten). Die Initiative wurde 2004 von der Vereinigung für die Entwicklung Sozialer Aktivitäten (Adas) und dem Club Náutico Ibiza ins Leben gerufen. Unterstützt wird sie von Stiftungen, dem Inselrat und den Rathäusern auf Ibiza.

Der Bürgermeister von Sant Antoni, Marcos Serra, hat seine Gemeinde am Dienstag dem Projekt angeschlossen. Die Gemeinde stellt 5000 Euro zur Verfügung, damit eine Gruppe von Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen an den therapeutischen, sportlichen und künstlerischen Aktivitäten des Club Náutico Ibiza im und auf dem Meer teilnehmen kann.

Das ausgebildete Personal arbeitet mit Werkstätten, Tageszentren geistig Behinderter, Seniorenresidenzen, Jugendheimen und Privatpersonen zusammen.

Die Internet-Seite – auf Spanisch – finden Sie, wenn Sie hier klicken.

Zweiter Rettungs-Wagen auf Formentera

Auf Formentera ist den Sommer über eine zweite Rettungs-Ambulanz im Einsatz. Das Fahrzeug des spanischen Notfallhilfsdienstes SAMU 061 ist bis 30. September im Hafen La Savina stationiert.

Die moderne Ausstattung und die Besatzung aus Notarzt, Krankenpfleger und Sanitäter erlaubt eine gründliche Soforthilfe.

Telefon des Ärztlichen Notdienstes/Krankenwagen: 061

Die Cala Bassa ist schmal und beliebt. Lediglich 1100 Gäste passen an den Strand, wenn die Corona-Regeln eingehalten werden. Foto: Eichhorn

Kameras in zwei Buchten im Westen Ibizas

Die Vernetzung der Inseln erweitert sich gefühlt täglich – IbizaHEUTE berichtete in den vergangenen Tagen bereits über verschiedene Maßnahmen. Nun will auch das Rathaus von Sant Josep in etwa drei Wochen Kameras in den Buchten Cala Bassa und Platges de Comte installiert haben. Das 30.000 Euro teure Pilotprojekt soll Daten über die Belegung der beiden Strände im Westen von Ibiza liefern und Touristen sowie Anwohner vor Überfüllungen warnen.

Die neun Kameras werden durch Solarzellen gespeist und in acht Meter Höhe installiert, um Vandalismus zu vermeiden. Die Persönlichkeitsrechte seien gewährleistet: Die Aufzeichnung funktioniert nach einem Strichlisten-System, einzelne Personen oder gar Gesichter seien nicht zu erkennen, versichert der für die Strände zuständige Stadtrat.

Die beliebte Cala Bassa musste schon wegen Überfüllung geschlossen werden. Bei vier Quadratmetern pro Person, welche die Gesundheitsbehörde wegen der Corona-Krise vorschreibt, haben in der Bucht 1100 Bade-Gäste Platz. Für Platges de Comte steht die Zahl noch nicht fest.

Sind 85% Belegung erreicht, wird die Ortspolizei (Policía Local) benachrichtigt und sperrt die Strände. Die Webseite des Rathauses (hier klicken) und eine Handy-App werden Ferien-Gäste, andere Urlauber und Einheimische in Echtzeit über die Zahl der Strand-Besucher informieren – und ob ein Besuch sinnvoll ist.

Corona-Zahlen

Eine 94 Jahre alte Frau ist am Dienstag als geheilt aus dem Krankenhaus Can Misses in Eivissa entlassen worden. Heute wurde jedoch auch ein Patient in einem Gesundheitszentrum auf Ibiza positiv getestet. Die Symptome sind leicht, er wird zu Hause behandelt.

Leider ist auch ein Todesfall zu beklagen, der in die COVID-19 Statistik aufgenommen wird. Der Patient aus einer Senioren-Residenz hatte Corona-Antikörper. Er wurde jedoch am 1. Juli wegen einer anderen Erkrankung aufgenommen, der er offenbar erlag.

Damit beträgt die Zahl der erkannt aktiv Erkrankten auf Ibiza 21. 13 Todesopfer sind nun in der Statistik seit Ausbruch der Krankheit auf Ibiza und Formentera geführt. Formentera verzeichnet derzeit weiterhin keinen aktiv erkrankten COVID-19 Patienten.

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