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IBIZA Premium Ibiza-Unterkünfte. Gewitter. Party-Fail. Corona-Maßnahmen

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Balearen-Regierung versichert: Keine weitere Verschärfung der Corona-Maßnahmen

Der Tourismus-Minister der Balearen, Iago Negueruela, gab bekannt, dass die Corona-Regeln vorerst nicht weiter verschärft werden sollen. Foto: GOIB


Seit dem heutigen Dienstag ist Spanien wieder Hochinzidenz-Gebiet. Lesen Sie dazu auch unseren Artikel mit den Veränderungen für Urlauber und Familien in den Ferien (klicken Sie hier).
Und seit wenigen Tagen sind auch die verschärften Corona-Regeln auf den gesamten Balearen in Kraft: Kontaktverbot zwischen 1 Uhr bis morgens um 6 Uhr, wenn man nicht im selben Haushalt lebt.  Schließung von Bars und Restaurants um 1 Uhr sowie limitierte Tisch-Belegung. Dazu unter anderem die nächtliche Sperrung der Strände. Die Details finden Sie in unserem Bericht, wenn Sie hier klicken.
Die gute Nachricht: Dabei soll es erst einmal bleiben. „Wir planen vorerst keine Verschärfung und warten die Wirkung der beschlossenen Maßnahmen ab!“, das versicherte der balearische Tourismus-Minister Iago Negueruela in Palma vor der Presse. Die Regierung vertraue darauf, dass die beschlossenen Einschränkungen funktionieren und sich dadurch die Inzidenz stabilisiert.
Die jetzt geltenden Maßnahmen zielen vor allem darauf, die Straßenpartys und Trinkgelage an den Stränden zu unterbinden. Diese gelten als Hotspots für die Corona-Infektionen auf den Inseln. Dort veranstalteten vor allem junge Urlauber und Einheimische die sogenannten „botellones“, was „große Flasche“ bedeutet und daher rührt, dass die Jugendlichen harte Drinks in großen Flaschen zusammenmixen. Kommentar: „Das ist Stoff aus dem Supermarkt und viel billiger als in den Bars!“
Nach Ansicht der Gesundheits-Experten wurde die neue Corona-Welle – es ist die fünfte – durch illegale Partys von überwiegend jungen Leuten ausgelöst. Ursache waren demnach die Abitur-Feiern junger Leute vom spanischen Festland, die unkontrolliert auf Mallorca feierten und Party machten. Fakt ist aber auch, dass die Zahlen auf den anderen Balearen-Inseln stark steigen.
Die Einhaltung der neuen Maßnahmen wird von der Polizei streng kontrolliert und bei Verstößen mit hohen Geldstrafen belegt. So kostet der einfache Verstoß wie das Mitmachen bei einer illegalen Party schon 1000 Euro Bußgeld
 

Hotelverband von Ibiza beklagt: Illegale Vermietung ist außer Kontrolle

Man kann auf vielfältige Weise auf Ibiza und Formentera Urlaub machen. In Hotels, legalen privaten Ferien-Unterkünften, auf Camping-Plätzen. Weiterhin gibt es aber auch viele illegale Angebote. Foto: Thomas Abholte


Trotz extremer Strafen durch die Insel-Regierung scheint die Situation der illegalen Ferien-Vermietung sich weiter nicht klar zu verbessern: „Ganz gleich, ob wir uns aktuell in einer Corona-Pandemie befinden oder nicht – das Angebot der illegalen Ferienvermietungen ist wie immer. Es ist unkontrolliert!“ Diese Aussage stammt von Manuel Sendino, er ist Geschäftsführer des Hotel-Verbandes auf Ibiza. Er kritisiert nicht nur den finanziellen Verlust, der den Hotels in jedem Jahr durch die illegale Vermietung von privaten Häusern und Wohnungen an Touristen entsteht, er bemängelt auch die fehlenden Corona-Kontrollen. 
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Ibiza und Formentera: Gewitter sorgte für Regen-Chaos und Abkühlung

Wenn es auf den Inseln regnet, dann meistens richtig. Vorsicht: Straßen und Fußwege werden beim Insel-Regen extrem glatt. Foto: Thomas Abholte


Das gestrige Gewitter, das mittags über Ibiza und Formentera zog, war kurz – aber heftig. Hunderte von Blitzen zuckten über den Himmel. Windböen fegten vor allem im Küstenbereich über die Inseln und ließen auf Ibiza den kleinen Hippiemarkt in Benirràs buchstäblich davonfliegen. Dann kam der Regen! Er traf besonders Formentera – und dort ganz extrem EsPujols. Innerhalb von 20 Minuten fielen mehr als 50 Liter pro Quadratmeter. Die Wassermengen überschwemmten Straßen, Parkplätze und Hotelanlagen. Die Feuerwehr musste zu elf Einsätzen ausrücken, um überflutet Keller und Geschäfte zu sichern.
Auf Ibiza war auch die Insel-Hauptstadt von dem Starkregen betroffen. Wie fast immer, wenn es stark regnet, gab es Verkehrs-Chaos, vor allem an den Kreisverkehren rund um Eivissa. Wie sagte mein Taxifahrer grinsend: „Auf Ibiza bricht alles zusammen, wenn es drei Tropfen regnet. Wir können mit Wasser vom Himmel nicht umgehen!“ Zugegeben, es waren mehr als drei Tropfen – es waren auch hier bis zu 50 Liter pro Quadratmeter.
Regen auf den Inseln ist besonders auf den Straßen und Gehwegen kritisch: Der Staub, der sich in den trockenen Zeiten dort festsetzt, wird glatt wie Schmierseife. Dazu kommt, dass viele Gehweg-Platten von sich aus schon wenig Griffig sind. Und viele der Straßen, besonders der älteren, haben einen sehr harten und glattgeschliffenen Belag. In Kombination mit Wasser und Schlamm haben Vehikel keinen Halt mehr. Besonders Motorrad– und Motorroller-Fahrer stürzen dann sehr schnell. 
Das Gewitter hat aber die Schwüle der vergangenen Tage vertrieben. Heute ist der Himmel über unseren Inseln wieder blau, die Luft klar und frisch. Und so soll es auch die kommenden Tage bleiben…
 

Sant Antoni auf Ibiza: „Noche 1001“ verriet Polizei Riesen-Party

Illegale Partys werden inzwischen oft professionell aufgezogen. Die Polizei steuert unter anderm mit Sondereinheiten und Online-Fahndern gegen. Neben der 1001-Nacht-Party wurde auch dieses bunte Privat-Fest mit 75 Gästen, Buffet, Bar, DJ und Musik-Club-Equipment beendet. Foto: Ayuntamiento von Sant Antoni


Die illegale Party war offensichtlich fast perfekt organisiert: Treffpunkt bei der Tankstelle in Sant Rafel. Shuttle-Service zur Veranstaltungs-Villa. Parkhaus für Autos der Gäste. Und farbige Armbändchen mit der Aufschrift „Noche 1001“ für die Leute, die gezahlt hatten. Eigentlich ganz clever. Nur die Polizei war noch cleverer. Einer Streife Sie müssen sich anmelden, um diesen Inhalt zu sehen. Bitte anmelden. Noch kein Zugang vorhanden, dann hier kostenpflichtig bestellen.

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