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Samstag, Oktober 31, 2020
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Info-Chaos. Mietwagen-Tief. Rückreise-Regel. Macht-Kampf

Corona-Informationen drohen im Chaos zu versinken

Widersprüchliche Zahlen der Balearen und derer aus Madrid, MassenTest teils innerhalb, teils außerhalb der Zonen, die wegen besonderer InfektionsDichte nun mit SonderEinschränkungen belegt werden. Und eine undurchsichtige Auswahl dieser Zonen. Die Informationen über Corona werden zunehmend weniger nachvollziehbar.

Besonders kritisch ist der Unterschied der „Ansteckungen pro 100.000 Anwohner“, der in vielen Ländern relevant für die Festlegung von Reisewarnungen ist. Madrid meldet seit Tagen geringe Werte im Schnitt der vergangenen sieben Tage – aktuell die vom 17. September mit 49,85. Die Balearen kommen auf ein Vielfaches.

Schuld seien, so berichtet die „Mallorca Zeitung“ mit der Veröffentlichung von Erläuterungen der Generaldirektorin im balearischen Gesundheitsministerium, Maria Antònia Font, besonders zwei Faktoren: Verschiedene Zählungen und DatenübertragungsFehler.

Die Balearen melden in den täglichen Zahlen alle PCR-Tests mit positivem Ergebnis. So gelten offenbar auch Mehrfach-/Gegen-Tests von ein und derselben Person jedes Mal wieder als eigener Test in der täglichen Aufführung. Mehre Tests können also nur eine Person betreffen. Tatsächlich ist es so, dass die Zahlen, die täglich zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt werden „neue positive PCR“ angeben und nicht „neue diagnostizierte Fälle“. Wie viele tatsächlichen Infiziert sind, bleibt offen.

Madrid gibt jedoch nur diagnostizierte Fälle an. Aufgrund der DatenMenge, aber auch von EingabeFehlern stelle sich teilweise erst nach Tagen heraus, wie viele Fälle es wirklich sind. 67 ErhebungsFelder umfasst das InformationsDokument, das nach Madrid geschickt wird. Fehler und Lücken seien nicht selten, die im besten Fall später geklärt werden.

Auch im lokalen Bereich gibt es Verwirrung: Die MassenTests, zu denen in Eivissa und in Sant Antoni die Anwohner bestimmter Straßen aufgefordert sind (IbizaHEUTE berichtete), laufen unabhängig zu den AusgangsBeschränkungen zweier InselBezirke. Das erklärt, dass die Straßen nicht unbedingt übereinstimmen. Teilstrecken gehören zu den gesperrten Vierteln (Isidor Macabich in Eivissa sowie Vara de Rey und General Balanzat in Sant Antoni), andere Straßen haben eine hohe R-Quote, liegen aber außerhalb der Zonen mit Beschränkungen (Avenida de España und Pere Francès in Eivissa, Calle Juan Sebastian Bach in Sant Antoni). Die Gesundheitsministerin der Balearen, Patricia Gómez, hält das nicht für problematisch und kann sich vorstellen, dass die Tests sich bei Bedarf auf die gesperrten Viertel konzentrieren.

Am Donnerstag wurden die ersten Tests auf dem Parkplatz Can Misses durchgeführt. 200 bis 250 Tests pro Tag werden erwartet. In Sant Antoni steht der COVID-Express-Lkw Mittwoch, Donnerstag und Freitag.

Bezüglich der Entscheidung über die gebietsweise Abriegelung ist Bürgermeister Sant Antonis, Marcos Serra, verärgert, weil die BalearenRegierung die Sperre ohne Absprache mit dem Rathaus verhängt hat. Er fühlt sich übergangen und schlecht informiert. Tatsächlich klingt es nach Improvisation, wenn die Gesundheitsministerin erst erklärt, Touristen seien von der Maßnahme nichtbetroffen, und sich dann korrigieren muss, sie sollten diese Bereiche nicht aufsuchen. Serra fordert aber gleich wohl die Bevölkerung auf, sich zu schützen. Die Lage ist ernst.

Deutschland ändert Quarantäne-Bedingungen für Risiko-Rückkehrer

Es war angekündigt, jetzt steht der Beschluss fest: Deutschland ändert für RückReisende aus Risikogebieten, wie ganz Spanien, ab dem 1. Oktober die QuarantäneRegelungen.

Statt eines PCR-Tests unmittelbar vor Abreise oder direkt nach der Einreise müssen Rückkehrer fünf Tage in Quarantäne und können diese erst danach mit einem negativen Testergebnis beenden. So soll sichergestellt werden, dass auch Menschen, die sich erst kurz vor Reiseantritt oder während der Reise infiziert haben, entdeckt werden.

PCR-Tests können negativ ausfallen, wenn sich die Person erst kürzlich angesteckt hat und das Virus noch nicht genügend im Körper nachgewiesen werden kann.

Ein Bild aus der vergangenen Neben-Saison. Ähnlich sah es bei den Vermietern aber auch in diesem Ibiza-Sommer aus. Foto: Thomas Abholte

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