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Sonntag, September 20, 2020
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Insel-News Sonntagmittag

Sánchez bestätigt Tourismus-Saison ab Juli
Passend zu den stärkeren Flugverbindungen hat Spaniens Regierungs-Chef Pedro Sánchez nun in einer Erklärung angekündigt, die Grenzen des Landes ab Juli für den internationalen Tourismus zu öffnen. Er möchte die Spanien-Besucher animieren, ihren Urlaub nun zu planen. Gleichzeitig ermutigte er die touristischen Betriebe, sich auf ihre Öffnungen vorzubereiten.
„Die große Welle der Pandemie ist überstanden, aber wir dürfen uns nicht zurücklehnen“, sagte er dazu. Die Reisen werden „unter sicheren Bedingungen“ durchgeführt. Spanien hat mit Stand Freitag (22. Mai 2020) eine COVID-19 Reproduktionsrate von nur noch 0,2.
Er betonte dabei: „Spanien braucht den Tourismus und der Tourismus braucht Sicherheit – am Ursprung und am Bestimmungsort. Deshalb werden wir garantieren, dass Besucher kein Risiko eingehen oder Risiken in unser Land bringen.“ Mit der Nachricht an die Besucher unterstreicht er: „Spanien wartet ab Juli auf Sie. Und wer spanischen Boden betritt, kann sich darauf verlassen, dass er ein Land betritt, dass die hygienischen Sicherheitsmaßnahmen garantiert und sich für die Nachhaltigkeit unseres Planeten einsetzt.“

Corona-Patientin bringt gesundes Baby zur Welt
Wir machen gleich mit einer weiteren wirklich guten Nachricht in unseren Sonntags-Updates weiter:
Eine Frau aus Formentera, die sich mit dem COVID-19 Virus infiziert hatte, hat im staatlichen Krankenhaus Can Misses auf Ibiza ein gesundes Baby zur Welt gebracht.
Die Frau war zwar positiv auf Corona getestet worden, zeigte aber keine starken Krankheits-Symptome. Sie verbrachte ihre Zeit in häuslicher Quarantäne auf Formentera und wurde mit dem Einsetzen der Wehen per Helikopter ins Klinikum auf Ibiza gebracht. Dort war schon zu Beginn der Pandemie in der Gynäkologie ein detaillierter Plan für die Betreuung von Corona-Patientinnen vorbereitet worden, um auf genau solche Fälle vorbereitet zu sein. PCR-Tests werden bei Schwangeren standardmäßig in der 39. Schwangerschaftswoche durchgeführt.
Mutter und Söhnchen sind wohl auf, berichtet der Chef der Gynäkologie von Can Misses, Rodolfo Moreno. Es sei eine unkomplizierte Entbindung gewesen. Das Baby habe kein Corona-Virus. Es gäbe bislang auch keine Hinweise darauf, dass das Virus sich im Mutterleib auf das Ungeborene ausbreiten kann.
Die Mutter und ihr Neugeborenes befinden sich nun in einem isolierten Raum, sind aber unter maximalen Schutz-Möglichkeiten beieinander. Einerseits muss eine Ansteckung nun vermieden werden, andererseits ist der Kontakt wichtig. Die Betreuer empfahlen auch, das Baby normal zu stillen. Es sei das Beste für das Kind und es bestehe keine Ansteckungsgefahr. Direkte Liebkosungen sind aber tabu.
Als Besuch ist lediglich der Vater zugelassen. Der Rest der Familie und Freunde muss sich gedulden. Als kleines Trostpflaster wurden Kamera-Verbindungen und Bildschirme bereitgestellt, damit wenigstens auf Distanz gratuliert und betrachtet werden kann.
Seit dem ersten Corona-Ausbruch auf den Pityusen gab es 182 Geburten ohne Corona-Infektion. 173 auf Ibiza, neun auf Formentera.
Für schwangere Frauen gibt es Extra-Bereiche ohne andere Patienten sowie immer dasselbe Personal, das nicht mit anderen Patienten in Kontakt kommt. Wenn ein Besuch beim Gynäkologen nicht unumgänglich ist, besuchen Hebammen die schwangeren Frauen zu Hause.

Viermal mehr Mücken
Unter anderem aufgrund fehlender Pflege der Pools während der Corona-Einschränkungen hat sich die Zahl der Mosquitos auf Ibiza derzeit vervierfacht, so eine Erhebung der Inselregierung. Es wird dringend aufgerufen, Pool und Garten zu pflegen, um damit Brutstätten für die Blutsauger zu beseitigen. Im Zweifel sollten Pool- und Garten-Pflegedienste damit beauftragt werden. Auch und vor allem, wenn man selbst nicht in seiner Immobilie sein kann. Wichtig sei es, Pools mit ausreichend Desinfektionsmitteln zu versorgen und Stauwasser, zum Beispiel in Blumentopf-Untertellern oder durch defekte Bewässerungen, zu vermeiden.

80 Prozent der Erkrankten sind wieder gesund
Von den seit dem ersten nachgewiesenen Ausbruch auf Ibiza und Formentera insgesamt 169 diagnostizierten Corona Erkrankten sind inzwischen 136 wieder gesund. Zwölf Patienten ließen leider ihr Leben.

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