22.3 C
Ibiza-Stadt
Montag, September 21, 2020
Home Tägliche Nachrichten Intelligente Kameras. Ibiza-Eindringling. Steuern. Hilfsgelder

Intelligente Kameras. Ibiza-Eindringling. Steuern. Hilfsgelder

Intelligente Wärmebild-Kameras am Flughafen von Ibiza

Die Firma Indra hat von der Flughafen-Betreibergesellschaft Aena den Auftrag erhalten, ihre Wärmebild-Kameras in den spanischen Airports zu installieren. Das Fachunternehmen ist auf intelligente Kamerasysteme spezialisiert, mit denen unter anderem auch Sicherheits-Aspekte und Passagierfluss-Optimierungen durchgeführt werden.

Die aktuelle Installation umfasst jedoch lediglich die effektive Temperatur-Überwachung bei einreisenden Passagieren. Dabei erkennt die Kamera selbstständig auch auf größere Entfernungen Personen und deren mess-relevante freie Hautstellen. Dort wird die Temperatur erfasst. Zusätzlich zu festen Kameras, die an den Ankunfts-Schleusen angebracht sind, werden auch mobile eingesetzt, mit denen frei innerhalb des Flugplatzes operiert wird.

Kampf gegen eingewanderten Krebs

Weltweites Reisen, weltweiter Handel – und nicht zuletzt das sich ändernde Klima bewirken, dass Tier-Arten in Bereichen heimisch werden, in denen sie eigentlich nichts zu suchen haben. Sie verdrängen heimische Spezies, können diese sogar ausrotten.

Ein stärker werdender Problem-Verursacher um Ibiza und Formentera ist der „cangrejo azul“ – der Blaue Krebs. Er kommt von der amerikanischen Ostküste, verbreitet sich aber nun in unseren Gewässern.

Das Institut d’Estudis Eivissencs bittet jeden, der ein Exemplar sieht, es der Balearen-Universität (UIB) zu melden, möglichst mit Foto. Direkt dort hin geht es, sogar teilweise auf Deutsch, wenn Sie hier klicken.

Auf der Seite erfahren Sie auch viel über die Arten – einheimische und invasive – sowie darüber, wie sie alle Arten von Beobachtungen melden können.

Santa Eulària erweitert Zahlungs-Frist für Steuern

Anfang August beginnt wieder die Zeit, in der zahlreiche kommunale Steuern anfallen, Alle Immobilieneigner und Geschäftsinhaber kennen sie. Wer diese nicht per Lastschrift durch die Behörde einziehen lässt, muss sich selbst um die Bezahlung kümmern. Dafür gibt es einen Zeitraum der sogenannten „freiwilligen Zahlung“ (pago vulontario). In Santa Eulària endet dieser normalerweise am ersten Oktober-Werktag. Die Gemeinde hat ihn in diesem Jahr jedoch bis zum 2. November erweitert, um den durch die Corona-Situation geplagten Menschen mehr Flexibilität zu ermöglichen.

Gleichzeitig erinnerte das Rathaus daran, dass die Bürger für die fristgemäße Zahlung selbst verantwortlich sind. Verstreicht die Frist, werden die Gelder eingetrieben und es drohen Überziehungs-Strafen. Auch Pfändungen sind möglich.

Auf der anderen Seite gibt es für viele Geschäfte, die während des Alarmzustandes nicht tätig sein konnten, einen zweimonatigen Erlass der Müllentsorgungs-Steuer. Dies betrifft jedoch nicht die Betriebe, die geöffnet blieben, wie Supermärkte, Apotheken, Banken oder Presse.

Sant Antoni stellt zwei Millionen Euro zur Verfügung

Die Gemeinde Sant Antoni stellt gut zwei Millionen Euro für die Abschwächung der Corona-Folgen zur Verfügung. 500.000 Euro gehen an Selbstständige und Klein-Unternehmen. Knapp 750.000 an Sozial-Dienste. Weitere Gelder sind für die Unterstützung der Anwohner vorgesehen, insbesondere  Familien.  Dies beispielsweise in Form von Steuersenkungen, aber auch direkten finanziellen Unterstützungen, bis hin zu den Sommerschul-Kursen.

Follow Us

9,277FansGefällt mir
1,571FollowerFolgen
600AbonnentenAbonnieren