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Sonntag, September 20, 2020
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Kein Schnellstart, App mit Apple-Konflikt, ERTE-Streit

Frühe Grenzöffnung bringt keinen Schnellstart

Die Entscheidung der Regierung in Madrid, die Grenzen für Besucher ab dem 21. Juni wieder zu öffnen, wird keinen Schnellstart im Tourismus mit sich bringen. Es sei zwar ein gutes Zeichen, aber viele Hotels wollen die wirkliche Entwicklung der Flugverbindungen beobachten.

Die Airlines werden nicht oder kaum auf den spontanen Entschluss Spaniens der vorgezogenen Öffnung reagieren. Und auch, was sich ab dem 1. Juli tut, wird genau geachtet.

Andererseits wissen alle, dass es wichtig ist, Ibiza wieder auf das touristische Radar zu bringen. Und das geht nur, wenn Reiseveranstalter und Individual-Besucher Hotels und Freizeitangebote buchen können. Einige Ketten, wie Palladium oder Sirenis, machen deshalb ebenso wieder auf – zumindest mit einigen Häusern – wie eine Reihe von Individual-Hotels.

Dies ist kein Sommer für Rentabilität, sondern eine Investition in die Zukunft der Insel, so der Konsens.

IbizaHEUE-App: Link-Probleme mit iPhone & iPad

Das Angebot unseres Internet-Portals, mit der gesamten Vielfalt, ist am besten über einen Computerrichtig zu genießen. Aber natürlich passt sich die Plattform auch auf dem Smartphone und Tablet automatisch an.

Einige Leser benutzen trotzdem gerne die IbizaHEUTE App, um sich auf dem Mobil-Gerät mit den aktuellen Tagesnachrichten zu versorgen. Allerdings gibt es seit dem letzten Software-Update von Apple eine Fehlfunktion: Links, die wir in den Artikeln bieten, werden nicht verknüpft. Wie gerade die Verbindung zum Gesetzesblatt für die Einreise im Bezug auf das spanische Tourismus-Pilotprojekt.

Dies betrifft nur Apple-Mobilgeräte. Android-Systeme funktionieren problemlos. iPhone-/iPad-Nutzer bitten wir, direkt unsere Internet-Plattform www.ibiza-heute.de aufzurufen. Dort stehen Ihnen alle Funktionen auch mobil zur Verfügung.

Streit um die Verlängerung der ERTE

Die staatlich unterstützte Kurzarbeit/Zwangs-Arbeitspause ERTE war bislang bis zum 30. Juniangesetzt. Die ERTE ist dazu gedacht, dass Arbeitgeber ihren Angestellten während der Schließung ihrer Geschäfte nicht kündigen. Allerdings gab es sowohl Zahlungsverzögerungen von staatlicher Seite an die betroffenen Arbeitnehmer als auch Konflikte mit den Arbeitgebern: Weder die Antrags-Regularien noch die Realitätsnähe der Maßnahme, in der sich ständig ändernden Corona-Situation, erwiesen sich als durchdacht.

Trotzdem ist die ERTE wichtig. Und das über Ende Juni hinaus, denn längst nicht alle Betriebe können ab Anfang Juli ihre Tätigkeit wieder aufnehmen. In einem Treffen von Regierung, Gewerkschaft und Arbeitgebern wurde nun über die Verlängerung verhandelt. Während die Regierung eine Ausweitung bis zum 30. September vorschlägt – mit rechtzeitiger Prüfung einer weiteren Verlängerung – verlangen die Arbeitnehmervertreter, ebenso wie die Arbeitgeber, eine sichere Unterstützung bis mindestens Ende des Jahres.

Denn mit dem Herbst müssten eh viele wieder schließen oder die Tätigkeiten einschränken. Dann wieder Mitarbeiter in Dienst zu stellen, mache keinen Sinn. Zumal die ERTE-Beendigung Verpflichtungen mitbringt, die im Winter nicht erfüllbar sind.

Würde man aber im September seine ERTE-Angestellten schon in die Winter-Arbeitslosigkeitschicken, wäre der wichtige Oktober sowie eine mögliche Saisonverschiebung in den Spätherbst wirtschaftlich auch noch verloren.

Ursprünglich war für heute eine Entscheidung geplant. Diese verzögert sich nun und setzt viele Betriebe unter Druck, denn der Juli ist nah und sie müssen wissen, was sie geschäftlich planen können.

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