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Mittwoch, September 23, 2020
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Kein Shut Down. Todes-Sturz, Ibiza-Uhren-Dieb, Flug-News

Risikogebiet ist kein Shut Down

Gestern Abend gaben das Auswärtige Amt und das Robert Koch Institut offiziell bekannt, dass, mit Ausnahme der Kanarischen Inseln, ganz Spanien zum Risiko-Gebiet erklärt worden ist. Einschließlich der Balearen.

Die Reaktionen, die wir darauf erhielten zeigen, dass es teilweise große Verwirrung darüber gibt, was das eigentlich bedeutet. Einige planen bereits ihre vorzeitige Abreise, weil sie glauben, in Spanien gefangen zu werden.

Die Einstufung zum Risikogebiet ist eine Maßnahme von Deutschland im Bezug auf andere Länder oder Regionen. Innerhalb Spaniens ändert sich dadurch nichts. Derzeit kann nach wie vor frei nach Spanien eingereist werden, ohne Quarantäne. Lediglich ein digitales Einreiseformular ist nötig, das online oder per App ausgefüllt wird. Die Details finden Sie, wenn Sie hier klicken.

Auch gibt es in Spanien bislang keinen neuen Alarmzustand oder Shut Down mit Ausgangssperren. Es werden zwar neue Regelungen erwartet, und auch ein Alarmzustand ist je nach Entwicklung der Corona-Lage möglich. Aber das sind Entscheidungen innerhalb Spaniens, sie haben nichts mit der Einstufung seitens Deutschland zu tun.

Was sich durch die deutsche Neu-Einstufung ändert, ist in erster Linie für diejenigen, die hier sind, die Rückreise. Und für die, die eine Reise gebucht, aber noch nicht angetreten haben, die Stornierungs-Möglichkeit ihrer Buchungen. Pauschalreisen können in der Regel kostenfrei storniert werden. Individual-Buchungen hängen jedoch von den Unternehmens-Bedingungen ab. Langfristige Stornierungen müssen generell nicht akzeptiert werden, weil die Situation in mehreren Wochen oder gar Monaten nicht einschätzbar ist. Reisewarnungen könnten dann schon nicht mehr gelten.

Für die Rückreise nach Deutschland gilt, dass ein Nachweis in Form eines molekularbiologischen Tests (PCR-Test) darüber vorliegen muss, dass keine Infektion mit COVID-19 vorliegt. Dieser muss innerhalb von maximal 48 Stunden vor der Einreise durchgeführt worden sein und auf Deutsch oder Englisch verfasst werden. Aktuelle Informationen der Bundes-Regierung und des Robert Koch Instituts finden Sie darüber, wenn Sie hier klicken: Bundes-Gesundheits-Ministerium / Robert Koch Institut.

Auf Ibiza bietet vorsorgliche PCR-Tests die Privatklinik „Policlínica Nuestra Señora Del Rosario“ an. Die Kosten müssen privat getragen werden. Das öffentliche Krankenhaus Can Misses bietet hingegen bislang keine Rückreise-Tests. Dort werden nur Maßnahmen durchgeführt, die medizinisch notwendig sind.

Alternativ kann dieser Test nach Ankunft in Deutschland durchgeführt werden. Bis drei Tage nach der Rückreise ist dies kostenlos. Immer mehr Flughäfen in Deutschland bieten diesen Service. Aber auch entsprechend ausgerüstete ansässige Ärzte in der Heimat-Gemeinde können ihn durchführen. Bis zu Vorlage des Ergebnisses herrscht Quarantäne-Pflicht.

Mehr Details zu den Reisewarnungen finden Sie, wenn Sie hier klicken.

Die TUI hat bereits alle Pauschalreisen nach Spanien (außer auf die Kanaren) abgesagt. Getätigte Buchungen können auf andere Ziele umgelegt oder erstattet werden. Wer im Urlaub ist und frühzeitig zurück möchte, für den kann dies laut des Konzerns arrangiert werden.

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