Lagunen-Streit. Gastro-Tage. Ibiza-Verkehr. Strand-Wacht

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Straßen-Projekte Ca Na Negreta und Jesús bringen hohe Entlastungen

Vor-Ort-Termin mit dem Inselrats-Präsidenten von Ibiza, Vicente Marí (rechts), der Bürgermeisterin von Santa Eulària, Carmen Ferrer und Eivissas Inselhauptstadts-Bürgermeister Rafael Ruiz. Foto: Consell d’Eivissa

Sant Carles soll weiter verkehrsberuhigt werden. Denn trotz der Umgehungsstraße fahren immer noch viele Vehikel durch den urigen Ort. IbizaHEUTE berichtete am Dienstag. Wie effektiv die Verkehrsberuhigung in Ortskernen durch veränderte Straßenführung sein kann, hat die Insel-Regierung von Ibiza am Beispiel Ca Na Negreta und Jesús belegt: Laut einer Studie fuhren im August täglich 6649 Lkw und 31.591 Pkw weniger durch Ca Na Negreta. Sie nahmen stattdessen die neue Straße, die um das Dorf herum führt, das vorher durch die vielbefahrene Hauptverbindung Eivissa-Inselnorden durchschnitten wurde.

Durch die alternative Straßenführung, welche die Roca Llisa-Strecke mit der Eivissa-Santa Eulària Straße verbindet, konnte auch Jesús stark entlastet werden. Dort wurden täglich 655 Lkw und 7416 Pkw weniger gezählt.

Die langen Straßenarbeiten haben sich für die Anwohner der beiden Orte ebenso gelohnt wie für die Verkehrsteilnehmer. Die Staus sind weitgehend Geschichte, auch sind der Radweg und die Unterführungen löblich. Mit der Zeit wird sicher auch der optische Eindruck „zuwachsen“. Was bleibt, ist der Faktor „Fahrer“. Viele nehmen die Kreisverkehre sehr sportlich und wechseln oder schneiden ohne Rücksicht die Fahrspuren. Schwarze Bremsstreifen, Glas und Anbauteile von Autos auf den Straßen lassen vernünftige Verkehrsteilnehmer hier noch umsichtiger werden.

 

Tradition gegen Natur-Schutz auf Formentera

S’Estany de Peix – die Lagune mit fast schon unwirklich türkisem Wasser und weißem Strand ist seit jeher sicherer Liegeplatz für die Boote der Insulaner. Inzwischen ist sie überfüllt. Foto: Rüdiger Eichhorn

Ein Boot zu besitzen, ist auf Formentera mehr als Tradition. Es war eine Notwendigkeit. Und auch heute gehört das eigene schwimmende Fortbewegungsmittel hier zum normalen Leben, wie für Festland-Menschen das Auto. Seit jeher war die idyllische Lagune, direkt hinter dem Hafen La Savina, sicherer Liegeplatz für die Schiffe der Einheimischen. Und mit den Jahren auch immer mehr für die der Zugereisten. Der Tourismus brachte zusätzlich die kommerzielle Nutzung mit Freizeit- und Ausflugs-Booten. Längst ist es eng geworden in „S’Estany de Peix“, dem „Fisch-See“. 

Privat versenkte Mooringe dominieren den Grund, natürliche Rückzugsorte fallen den Bootsfahrern zum Opfer. Im August wurden 528 Schiffe in dem etwa ein Mal einem Kilometer kleinen natürlichen Becken gezählt. Bereits seit geraumer Zeit arbeitet die Regierung an einer Lösung des Problems – und erhitzt die Gemüter der Insulaner.  Denn zuständig sind drei offizielle Stellen: Die Balearen-Regierung für das Gebiet als Naturpark, das Küsten-Amt und natürlich die Insel-Regierung von Formentera selbst. Diese auf einer Linie zusammenzubringen – und dabei auch die Ansprüche der Anwohner zu berücksichtigen, ist ein Projekt mit viel Konflikt-Potenzial.

Nicht zuletzt deshalb hat die Formentera-Regierung am Mittwoch ihr bedeutendstes Konferenz-Mittel mit Bürgerbeteiligung  einberufen, den „Consell d’Entitats“, den „Rat der Entität“, um gemeinsam Lösungsvorschläge zu finden. Rund

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Entdecker-Wochenenden für Gastro-Fans

Die Verbindungs-Dichte zwischen Ibiza und Formentera ist gefühlt so eng wie nie. In einer halben Stunde ist der Hopser zur Nachbar-Insel geschafft. Und genau deshalb ist das kommende Wochenende, sowie das folgende, nicht nur interessant für die Menschen auf Formentera:

Die kleine Pityuse hat ihre „gastronomischen Menüs“ wieder auf der Karte: Eine Aktion, bei der sieben Restaurants der Insel besondere Kreationen anbieten. Die Drei-Gänge-Menüs haben den Festpreis von 25 Euro. Getränke sind darin nicht enthalten. Was auf die Teller kommt – da sind die Restaurants herausgefordert: Traditionelles oder Innovatives – besonders soll es sein und eine Visitenkarte des Betriebes. 

Teilnehmer sind:
Carmen by Blanco in Es Pujols
Pinatar in Es Pujols
Macondo II in Es Pujols
Quimera in La Savina
Rosamar in Sa Roqueta
Macondo I in Sant Ferran
Sa Panxa in Sant Ferran

Die Kontaktdaten und Menüs finden Sie online, wenn Sie hier klicken – oder den QR-Code im Bild oben abrufen.

 

Neue Strand-Wachtürme im Westen von Ibiza

Der neue Turm für die Cala Saladeta musste per Schiff antransportiert werden. Foto: Ayuntamiento Sant Antoni

Die Gemeinde Sant Antoni hat für die Verbesserung des Service an ihren Stränden den Vertrag mit den Rettungsschwimmern neu ausgearbeitet. Zu den Vereinbarungs-Punkten gehört die Erneuerung der Wachtürme. In diesem Zuge wurden in dieser

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