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IBIZA Premium Lockdown illegal. Altes Ibiza. Steinschlag. Reise-Warnung

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Verfassungsgericht erklärt Lockdown in Spanien für ungültig

Kein seltenes Bild in den vergangenen Monaten. Zahlreiche Geschäfte mussten aufgeben. Haben sie nun Regress-Ansprüche? Foto: Thomas Abholte


Das spanische Verfassungsgericht hat den Lockdown des vergangenen Jahres im Land für nicht verfassungskonform erklärt. Das bedeutet unter anderem, dass verhängte Strafen für Verstöße gegen die strengen Maßnahmen ungültig sind. Der Staat muss das Geld zurückzahlen. 
Zudem ist es eine Ohrfeige für die Regierung. Noch ist das Urteil nicht veröffentlicht, aber es wird argumentiert, dass die spanische Zentralregierung nicht den Alarmzustand, sondern den Ausnahmezustand für einen Lockdown hätte ausrufen müssen.  Dieser Begründung schlossen sich sechs Richter an, fünf waren allerdings anderer Meinung. Für sie reichte sehr wohl die Erklärung des Alarmzustands, um die Spanier angesichts der sich ausbreitenden Pandemie davon abzuhalten, sich frei zu bewegen. Die knappe Mehrheit reicht aber, den Lockdown zu kippen.
Wegen Verstößen gegen die Ausgangssperre vom 14. März bis 21. Juni 2020 wurden 1,14 Millionen Strafen verhängt. Wer noch nicht gezahlt hat, braucht es nicht zu tun, wer gezahlt hat, kann das Geld zurückfordern. Noch unklar ist, was in den Fällen geschieht, in denen Leute vor Gericht zogen und ein rechtskräftiges Urteil vorliegt. 
Die Folgen des Urteils können aber viel weitreichender werden. Unter anderem mussten unzählige Geschäfte aufgrund des Lockdown schließen, viele gingen pleite. In wie weit sie nun Entschädigungen fordern können, ist noch völlig unklar.
 

Viermal historische Bild-Schätze auf Ibiza und Formentera

Unsere beiden Inseln haben sich in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert. Besonders interessant ist deshalb der Blick in die Vergangenheit. Gleich viermal ist das auf Ibiza und Formentera jetzt und in den kommenden Wochen möglich. In Fotos und Bildern, die Sie mit auf Zeitreisen nehmen. Die Kultur und Wandel zum Leben erwecken, alte Insel-Hasen mit Nostalgie erfüllen und neuen Besuchern Seiten der Inseln öffnen, die sie nichtmal erahnten.

„Die erste Reise“ – der Name ist Programm

Die erste Reise – Ibizas touristische Anfänge durch die Linse von Fotograf Oriol Maspons.


Wie sah es aus, als Tourismus auf der Insel noch fast ein Fremdwort war? Wie reagierte das züchtige Ibiza auf die erste Freizügigkeit? Der Fotograf Sie müssen sich anmelden, um diesen Inhalt zu sehen. Sie besitzen noch keinen Zugang? Dann hier jetzt günstig buchen!

Reinald Wünsche hielt den Lauf der Zeit auf Formentera fest.


 

Balearen für Briten und Niederländer kritisch

Die englische Regierung, im Parlament in London, hat Mallorca, Ibiza, Formentera und Menorca wieder auf “gelb” gestellt. Foto: Thomas Abholte


Ab Montag gelten die Balearen für die Briten wieder als Risikogebiet. Die Corona-Ampel für die Inseln steht dort dann auf „gelb“. Das bedeutet, dass britische Urlauber, die nicht komplett geimpft sind, nach der Rückkehr von Ibiza, Formentera, Mallorca und Menorca in Quarantäne müssen. Diese Entscheidung trifft vor allem die jungen Leute, denn die haben in Großbritannien bislang nur in geringer Zahl ihre Impfungen erhalten. 
Der Tourismusminister der Balearen, Iago Negueruela, sagte jedoch, dass sich die britische Entscheidung kaum bemerkbar machen wird, da der Familien-Urlaub nicht betroffen sei. „Geimpfte Eltern mit ihren Kindern können hier schöne Ferien verbringen und müssen bei der Rückkehr keine Quarantäne einhalten.“ Deutliche Rückgänge erwarten jedoch die Party-Zentren, die traditionell von feierfreudigen jungen Briten angesteuert werden. Unter anderem in einigen Bereichen von Sant Antoni, galten bereits strengere Vorschriften. Nun bangen die dortigen Geschäftstreibenden um ihre Saison.
Auch der Rest der Inseln zittert. Denn wenn die Inzidenz weiter steigt, und die Ampel auf rot gestellt wird, dann müssen sich alle Briten nach der Rückkehr von den Balearen isolieren. Auch die bereits vollständig geimpften. Die Briten stellen die stärkste Urlaubs-Gruppe.
TUI Niederlande hat bereits von morgen, 16. Juli, bis zum 2. August, die Ferien-Reisen auf die Balearen komplett gecancelt. Die Balearen und Kanaren waren bislang Ausnahmen im orangefarbenen Spanien. Das Steigen der Inzidenz machte nun die Erklärung zum Risikogebiet nötig. Nicht geimpfte Niederländer, die nach dem 18. Juli zurückkehren, müssen einen negativen PCR-Test vorlegen. 
 

Steinschlag in Ibiza-Buchten

Aguas Blancas zählt zu den schönsten Buchten von Ibiza. Doch an der steilen Küste ist auch Vorsicht geboten. Foto: Rüdiger Eichhorn


Sie sind besonders beliebt bei (Wahl-)Insulanern, ebenso wie bei den Menschen, die zum Urlaub nach Ibiza kommen: Die Strände der Natur-Buchten mit ihren traumhaft schönen Fels-Einrahmungen. Besonders die Rand-Bereiche werden gerne von denen gewählt, die Ruhe und Abgeschiedenheit suchen.
In der Platja des Figueral warnen Sie müssen sich anmelden, um diesen Inhalt zu sehen. Sie besitzen noch keinen Zugang? Dann hier jetzt günstig buchen!
 

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