Lockerungen. Umwelt-Woche. Ibiza-Impfung. Kinderfreundlich

0
161

 

Ab Samstag weitere Lockerungen auf den Balearen, Maskenpflicht im Freien könnte bald fallen

Die nächtlichen Feuer-Spektakel am Meer zur Sommersonnenwende werden auch in diesem Jahr auf Ibiza noch nicht wieder stattfinden. Aber die Strände bleiben länger geöffnet. Foto: Rüdiger Eichhorn

Die Inzidenz auf den Inseln ist verhältnismäßig stabil so niedrig, dass die Balearen-Regierung ab kommendem Samstag (19. Juni 2021) weitere Lockerungen für IbizaFormenteraMallorca und Menorca vorsieht. Wie gewohnt gelten die Beschlüsse vorerst für zwei Wochen. Die Regierung trifft sich regelmäßig und setzt ihre Maßnahmen im Allgemeinen für diesen Zeitraum fest. 

Ab Samstag gilt:
Restaurants, Bars, Musik-Bars und NachtclubsSperrstunde wird

Sie müssen ein Premium Mitglied sein, um diesen Inhalt zu sehen. Bitte Anmelden!
Noch kein Mitglied? Werden Sie Premium-Mitglied bei uns!

Die Regierung betont weiterhin, dass das Virus nicht besiegt ist und bittet darum, vorsichtig und verantwortungsbewusst zu handeln. Mund-Nasen-Schutz, Sicherheitsabstand, Lüftung und Händewaschen sind weiterhin wichtig. 

Tatsächlich schwankt die Inzidenz auf den Inseln mit Tendenz zum Steigen, weil sich vor allem jungen Menschen anstecken, die noch nicht geimpft werden. Ibiza hat derzeit mit einer 14-Tage-Inzidenz von 66,5 Ansteckungen pro 100.000 Einwohner (Stand heute, Donnerstag, 17. Juni 2021) den schlechtesten Wert der Balearen. Die aktuellen Zahlen der Inseln finden Sie jeden Nachmittag auf www.ibiza-heute.de.

Die Maskenpflicht im Freien könnte bei geringer Inzidenz aufgehoben werden, sagte der Corona-Experte der Balearen, Javier Arranz. Allerdings entscheiden das die Experten des spanischen Gesundheitsministeriums und der Interterritoriale Gesundheitsrat, der zusammen mit den Regionen einen Konsens sucht. Der Rat tagt jeden Mittwoch. In Madrid wird momentan erwogen, die Maskenpflicht im Freien abzuschaffen, wenn 50 Prozent der Bevölkerung geimpft sind.

 

Umwelt-Woche auf Formentera war ein großer Erfolg 

Viele große und kleine Helfer fischten unter anderem Müll aus dem Meer. Foto: Consell de Formentera

Die erste Umwelt-Woche auf Formentera, organisiert von der Insel-Regierung (Consell de Formentera) und verschiedenen Einrichtungen fand großes Interesse. Workshops für Kinder, Beobachtung von Vögeln, Vorträge über Schildkröten und die Säuberung von Meeres-Grund und Wasser standen im Vordergrund. 

Insgesamt wurden circa 350 Kilo Abfall im Naturpark und in Can Marroig aus dem Meer geholt. Hauptsächlich Plastikmüll, Dosen und Flaschen. Die Umwelt-Woche soll im nächsten Jahr wiederholt werden. 

 

Privatklinik von Ibiza unterstützt bei der Impf-Kampagne

Die Firmengruppe der Privatklinik von Ibiza schloss ein Impf-Abkommen mit der Balearen-Regierung ab. Foto: GOIB

Um das Impf-Angebot zu erhöhen, hat das Gesundheitsministerium der Balearen ein Abkommen mit der Privat-Klinik von Ibiza geschlossen, der Grupo Policlínica Ntra. Sra. Del Rosario. Im Ärzte-Zentrum der Privat-Klinik, im Vila Park, wird eine Impfstelle eingerichtet, die Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr bis zu 200 Dosen pro Tag verabreichen soll. 

Dass es sich um die Privat-Klinik handelt bedeutet aber nicht, dass sich nur Privatpatienten dort impfen lassen können.

Sie müssen ein Premium Mitglied sein, um diesen Inhalt zu sehen. Bitte Anmelden!
Noch kein Mitglied? Werden Sie Premium-Mitglied bei uns!

 

Kinderfreundliche Gemeinden auf Ibiza

Der neugierige Märchen-Kobold von Ibiza, „Fameliar“, ist das Maskottchen der von Unicef als familienfreundlich ausgezeichneten Gemeinde Santa Eulària. Foto: Ayuntamiento de Santa Eulària

Ibiza nimmt seine jüngsten Anwohner ernst und macht sich gleichzeitig weiter stark für familienfreundliche Ferien: Santa Eulària hat die Unicef-Auszeichnung als „Kinderfreundliche Gemeinde“ um weitere vier Jahre verlängern können – und Sant Josep hat sie erstmals erhalten. Die Gemeinden verpflichten sich dafür, für die kleinen Bürger ein kinderfreundliches Umfeld zu schaffen, kind-gerechte Angebote zu bieten und sie in Entscheidungsprozesse einzubeziehen. 

Santa Eulària tut das bereits erfolgreich seit 2012. „Das Wohlergehen der Kinder ist der beste Indikator für einen gesunden Lebensraum, eine demokratische Gesellschaft und eine gute Regierung“, heißt es in den Statuten, die insgesamt 342 Gemeinden in Spanien befolgen. In diesen Gemeinden lebt die Hälfte aller Kinder und Jugendlichen Spaniens.