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Freitag, September 18, 2020
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Masken-Strafen, Virus nacht-aktiv? Rolling Stones auf Ibiza

Masken-Strafen auf Ibiza und Formentera

Ab heute verhängt die Polizei auf den Balearen und somit auch auf Ibiza und Formentera Strafen, wenn gegen die Maskenpflicht in der Öffentlichkeit verstoßen wird.

Wenn der Mund- und Nasenschutz in den Bereichen, wo er Pflicht ist (IbizaHEUTE berichtete online am vergangenen Montag, 13. Juni), nicht – oder nicht richtig getragen wird, werden Strafen von 25, 50 oder 100 Euro fällig.

Die Höhe hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Darunter:

  • Ort und Umfeld (öffentlich/privat).
  • Die Gefährdung von anderen Menschen.
  • Die Einsicht.
  • Eventuelle Gruppengröße.
  • Wiederholtes Nicht-Tragen der Maske.

Bei der Verstoß-Aufnahme werden auch die Personalien aufgenommen, um so Verweigerer und Wiederholungsfälle zu identifizieren.

Die Regeln finden Sie, wenn Sie hier klicken.

Ist Corona nacht-aktiv?

Die Polizei hat auch an diesem Wochenende nachts wieder Kontrollen durchgeführt und Sanktionen verhängt. In der Inselhauptstadt Eivissa hat sie 29 Anzeigen gegen Lokale erstattet, weil Schutzmaßnahmen gegen das Corona-Virus ignoriert wurden. Weitere zehn, wegen lauter Musik ohne Genehmigung.

Das Vorgehen im Nachtleben – bis hin zum Schließen ganzer Vergnügungsviertel, wie auf Mallorca geschehen – ist eine konsequente und strenge Maßnahme.

Aber so manchem Insulaner und Urlauber drängt sich die Frage auf, ob das Virus als nacht-aktiv eingestuft wird. Wer am vergangenen Wochenende zum Beispiel tagsüber in der Inselhauptstadt unterwegs war, sah Straßencafés, die proppenvoll waren. Tische dicht-an-dicht, Menschen ohne Masken. Auch in Supermärkten hängen die Masken der Kunden gerne unter der Nase oder unterm Kinn. Eingriffe seitens des Personals oder der Ordnungs-Kräfte scheint es kaum zu geben.

Zu dem Masken- und Hygiene-Regel-Umgang in einigen Flugzeugen und Fähren hatten wir von IbizaHEUTE bereits einige Erlebnisberichte von Lesern veröffentlicht.

Niemand von uns trägt die Maske gern. Schon gar nicht in der Sommerhitze. Auch der erzwungene Abstand geht gegen die Natur vieler. Zahlreiche Menschen diskutieren nach wie vor über Sinn und Unsinn der Vorschriften. Aber sie sind da. Und wir sollten davon ausgehen, dass sie nutzen, unseren Teil beitragen. Auch diejenigen, die das locker sehen oder sogar aus Überzeugung die Masken verweigern, müssen sich im Klaren sein: Diese Einstellung ruft auf der anderen Seite immer striktere Reaktion hervor. Und wenn wir auf den Inseln neue Ausbrüche und Verbreitungen verzeichnen – spätestens dann gibt es keine Gewinner des Konflikts

Cala Gració und Gracioneta – vor allem in den kleinen Buchten wird es schnell eng. Foto: Rüdiger Eichhorn

Volle Strände auf Ibiza

Wochenende, Urlaub, Ferien – angenehme Temperaturen und keine Quallen. Die perfekte Mischung für alle auf Ibiza, um den Tag am Strand zu verbringen und ein kühles Bad im Meer zu genießen. Selbst bei der überschaubaren Zahl von Menschen auf den Inseln wird es da schnell eng.

Die kleine Cala Gracioneta in Sant Antoni musste daher Freitagnachmittag und Samstagvormittag von der Polizei gelichtet werden, weil sich zu viele Badegäste einfanden. Der Sicherheitsabstand war nicht mehr gewährleistet. Die Ortspolizei sperrte einen der beiden Zugänge und kontrollierte die Zahl der Badenden.

Sie weist generell darauf hin, dass Strände wie Playa de S’Arenal, Cala Gració oder Cala Salada größer sind und es dort nicht so schnell zu Überfüllung kommt wie in kleinen Buchten wie Cala Saladeta, Cala Gracioneta und Caló des Moro.

Auch die Cala Xarraca in der Gemeinde Sant Joan war am Sonntagmittag sehr voll. Der Abstand zwischen den einzelnen Familien und Grüppchen wurde aber gerade noch eingehalten. Im Gegensatz zum Samstag mussten die Behörden am Sonntag an keinem Ibiza-Strand eingreifen.

Rolling Stones-Video auf Ibiza

Nicht nur Biermarken, wie gerade erst Estrella (wir berichteten am Samstag), auch die Rolling Stones wählen Ibiza als Filmkulisse: Neben London und New York taucht die Insel im neuen Videoclip „Criss Cross“ auf, der am 9. Juli vorgestellt wurde. Der bis dahin unveröffentlichte Originalsong stammt von 1972.

Den Dreh haben Eduardo de Miguel und Raúl Novella von Ibiza Producciones organisiert. Regie führte die junge Spanierin Diana Kunst, die sich mit Rosalía und Madonna einen Namen gemacht hat, Protagonistin ist die spanische Künstlerin Marina Ontanaya.

Drehorte waren Ende Juni und Anfang Juli Platges de Comte, Sa Cala de Sant Vicent, Es Pouetó, Aigües Blanques und die Salzbecken von Ses Salines.

Mick Jagger kennt Ibiza besonders aus Zeiten, als seine Exfrau Blanca dort ein Haus hatte. Die gemeinsame Tochter Jade hat mit ihren kleinen Töchtern zwei Jahre auf der Insel gelebt. Großpapa Mick fand das gar nicht gut. Das hedonistische Klima der Insel sei ungeeignet, um Kinder aufzuziehen

Nun die „Stones“ sind ja auch keine Kirchenchor-Knaben. Und das beweisen sie auch in fortgeschrittenen Alter in dem neuen Video, das wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten möchten.

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