Mehr Insulaner. Saubere Ibiza-Festung. Meeres-Fund. Events

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Balearen ziehen die Menschen an 

Ibiza, Formentera, Mallorca und Menorca ziehen die Menschen aus aller Welt an. Die Bevölkerung steigt stetig weiter. Foto: Thomas Abholte

Wie schon am 31. Dezember berichtet, nimmt die Bevölkerung auf den Balearen stetig zu. Dieser Trend setzt sich weiter fort, wie jetzt eine Studie des Nationalen Statistikinstituts (INE) bestätigt: Während Landflucht und die geringe Geburtenrate in weiten Teilen Spaniens für einen drastischen Bevölkerungsschwund sorgen, sind die Balearen weiter ein großer Anziehungspunkt. Die Zahl der Einwohner steigt – und in den kommenden zehn Jahren wird sich das voraussichtlich nicht ändern.

Die Balearen werden Aragonien überholen, errechnete das INE. Die Region im Nordosten Spaniens ist allerdings fast zehnmal so groß wie die vier Inseln im Mittelmeer. Ausgegangen wird auf Ibiza, Formentera, Mallorca und Menorca von einem Wachstum von knapp 14 Prozent im genannten Zeitraum, während der spanische Schnitt bei 0,81 Prozent liegen wird. Wenn die Prognose stimmt, würde die Bevölkerung von 878.627 Einwohnern 2001 auf 1.334.731 im Jahr 2031 wachsen. Das bedeutet, in 30 Jahren kommen fast eine halbe Million Einwohner hinzu.

Gute Aussichten für ImmobilienKäufer, –Besitzer und Investoren also. Der begrenzte Wohnraum wird noch kostbarer, großzügiges Raumangebot hingegen rarer. Ein solches Wachstum hat aber natürlich auch weitere weitreichende Folgen für Demografie, Umwelt, Wirtschaft, Infrastrukturen, die Länderfinanzierung und den Pro-Kopf-Reichtum. Letzterer hat nämlich abgenommen. Ende des vergangenen Jahrhunderts waren die Balearen eine der reichsten Regionen Spaniens, inzwischen liegt das Pro-Kopf-Einkommen unter dem europäischen Schnitt. Die Politik muss sich auf neue Herausforderungen und zügige Umsetzungen von Projekten einstellen, um mit dem Wachstum Schritt zu halten. Auf jeden Fall ist sie nun im Bilde.

 

Pflanzen gefährden die mächtigen Festungs-Mauern der Altstadt von Ibiza

Die Natur ist stärker als Ibizas wehrhafte Festung. Foto: Rüdiger Eichhorn

Die mächtigen Mauern der Festungs-Stadt Dalt Vila sind lang. Und hoch. Wie viel Fläche sie haben, zeigt diese Pflege-Aktion: Vier Monate lang befreit eine Spezial-Firma die Mauern der Festungsanlage von Eivissa von

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Respira – Kunst-Handwerk auf Formentera 

Rund 30 Künstler und Kunsthandwerker des Mercat de la Mola von Formentera sowie Gast-Künstler zeigen ab heute im Kunsthandwerks-Zentrum Antoni Tur „Gabrielet“ ihre Arbeiten. „Respira“ zeigt Kreationen aus verschiedenen Stil-Richtungen und Techniken. Darunter Fotografie, Malerei, Schmuck, Keramik, Kunsthandwerk, Lederwaren und Goldschmiedekunst. 

Los geht es um 19 Uhr, die Aktion läuft bis zum 25. September.
Öffnungszeiten: Von 11 bis 14 und 18 bis 21 Uhr, Mittwoch und Sonntag nur vormittags.
Das Kunsthandwerks-Zentrum finden Sie in der Insel-Hauptstadt Sant Francesc. 

 

Kanaren-Pop auf Ibiza

Kommenden Samstag, 18. September, tritt die kanarische BandEfecto Pasillo“ in der Messehalle der Insel-Hauptstadt Eivissa auf. Die international gespielte Band bietet ein Repertoire aus zehn Jahren erfolgreicher Pop-Musik.
Die Eintrittskarten kosten 10 Euro und können online gesichert werden. Klicken Sie dafür hier.

 

Seltene Amphoren auf Formentera zu sehen

Die Bergung von Artefakten ist selten, der Konservierungs-Prozess aufwendig. Foto: GOIB

Am heutigen Dienstag, dem 14. September, wird um 19 Uhr auf Formentera die AusstellungSota el mar de Formentera“ eröffnet. Im Alten Rathaus in Sant Francesc werden vier große römische Amphoren gezeigt, die im Sommer 2020 auf dem Meeresboden beim Cap de Barbaria gefunden wurden. Vermutlich gehören sie zu einem Wrack, das in 110 Meter Tiefe versunken ist. 

Normalerweis bleibt die empfindliche Unterwasserwelt von Formentera unangetastet. Bergungen

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