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Sonntag, Januar 17, 2021
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Hohe Strafen. Satelliten-Foto. Neue Einreise-Gesetze!

Ibiza: Corona-Stufe 4 bedeutet: Strafen bis 600.000 Euro bei schweren Verstößen gegen die neuen Vorschriften

Verschärfte Kontrollen der Polizei auf Ibiza wird es geben. Wer gegen die Corona-Maßnahmen verstößt, wird zur Kasse gebeten. Und das wird richtig teuer…

Jetzt kann es wirklich teuer werden, wenn man gegen die neuen Corona-Maßnahmen verstößt. Die höchste Corona-Warnstufe 4, die für Ibiza und auch Mallorca gilt, bringt bei Nichtbeachtung der Vorschriften höhere Strafen mit sich.

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Das Schnee-Chaos Spaniens aus dem Weltraum betrachtet

Schnee über halb Spaniens, aufgenommen vom Satelliten „Copernicus Sentinel-3“. Rechts, wo das Land als Nase ins Meer reicht und das Küstenblau aufhört, ist Dénia – die kürzeste Entfernung zwischen Ibiza und dem spanischen Festland. Die Inseln, also Formentera und Ibiza, sind auf dem Foto nicht zu erkennen. Sie liegen rechts von Dénia im Meer.

Am vergangenen Wochenende versank halb Spanien im Schnee, den das Sturmtief „Filomena“ mitbrachte. Innerhalb weniger Stunden fielen in Zentral-Spanien 50 bis 60 Zentimeter Schnee, dabei sanken die Temperaturen bis minus 25 Grad. Die Folge war Chaos. In Madrid musste der Flughafen für Tage gesperrt werden. Busse und Bahnen fielen aus. Krankenhäuser konnten nicht mehr angefahren werden. Pfiffige Madrilenen stiegen auf ihre Skier um und glitten über die sechsspurigen Straßen, auf denen sonst Millionen von Autos rollen. Es waren die schwersten Schneefälle, die Spanien in den vergangenen 50 Jahren erlebte.

Wir auf den Pityusen wurden nur von den Ausläufern des Tiefs  gestreift. Es gab hohe Wellen zwischen Ibiza und Formentera, die Temperaturen stürzten bis nahe null Grad ab und in Sant Joan fiel auch etwas Schnee.

Wie sehr der Schnee aber halb Spanien bedeckte, zeigt das Foto aus dem Weltall, das der Satellit „Copernicus Sentinel-3“ vor zwei Tagen, am 12. Januar 2021, um 11.40 Uhr aufnahm.

Copernicus Sentinel-3 ist eine Zwei-Satelliten-Mission. Jeder Satellit verfügt über eine Reihe Präzisions-Instrumente, mit denen die Ozeane, der Boden, das Eis und die Atmosphäre unseres Planeten systematisch gemessen werden, um die globale Dynamik in großem Maßstab zu überwachen und zu verstehen. Mit einer Scan-Breite von 1.270 km decken die Satelliten Erde und Ozeane so ab, dass sie alle zwei Tage die gesamte Erde erfassen.

Gilt ab heute für ganz Deutschland: Corona-Test-Pflicht für Einreisende – auch von Ibiza und Mallorca

Deutschland hat seine Corona-Bestimmungen für Einreisende aus Risikoländern wie Spanien verschärft. Foto: Freepik

Für Rückkehrer aus Risikogebieten wie Spanien – mit den Balearen – gelten ab heute, Donnerstag, 14. Januar, in Deutschland strengere Einreise-Vorschriften. Verlangten bisher nur einige Bundesländer zusätzlich zur Quarantäne-Pflicht  einen gültigen Corona-Test,

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Ibiza und Formentera: Grundstücksbesitzer sollen „Prozessions-Spinner“ melden

So sehen die Nester der Prozessions-Spinner aus. Wer sie in Pinien auf seinem Grundstück entdeckt, sollte eine der Nummern in diesem Bericht anrufen. Dann werden die Gespinste von Experten entfernt. Foto: Govern

Der Forst-Gesundheitsdienst IBANAT der Pityusen startet in der nächsten Woche mit der Bekämpfung des Prozessions-Spinners, der viele Kiefern auf den Inseln befallen hat. Die Raupen bilden – um sich vor Kälte zu schützen – Nester (Gespinst-Säcke), die leicht zu identifizieren sind. Sollten Sie in den Pinien auf Ihrem Grundstück solche Nester entdecken, sind Sie verpflichtet, folgende Telefonnummern anzurufen und mitzuteilen, wo der Befall ist:

Auf Ibiza die Nummer von IBANAT: 971 17 60 68

Auf Formentera die Nummer des Consell: 971 32 12 10, Durchwahl 1

Die Experten kommen dann zu Ihnen und entfernen die Nester dieses Schädlings entweder durch Schneiden und Verbrennen oder durch Schrotschüsse.

Prozessions-Spinner sind die Raupen von Nachtmotten, die sich von den Nadeln der Mittelmeer-Kiefern ernähren und dadurch die Bäume so schwächen, das sie anfällig für Dürre oder andere Insekten werden. Außerdem haben die Raupen Haare, die bei Menschen und Tieren in die Haut eindringen und heftige Allergien auslösen können. Und die sind schlimmer als Brennnessel-Verbrennungen und können sogar zum allergischen Schock führen.

Die Raupen haben ihren Namen von der Tatsache, dass sie bei der Fortbewegung – Raupe hinter Raupe – eine Art Prozession bilden. Sie gehören zur Gattung der Nachtfalter. Die Falter legen ihre Eier in Mittelmeer-Kiefern ab. Dort werden aus den Eiern Raupen, die sich von den Nadeln der Bäume ernähren. Anschließend kriechen sie über den Stamm auf den Boden, um sich in Erdlöchern zu verpuppen – um danach als Falter wieder ihre Eier in den Pinien abzulegen.

Der Kampf gegen die Raupen geht auf Ibiza seit 1975, womit eine Ausbreitung auf die ganze Insel verhindert werden konnten. Auf Formentera wurden die Schädlinge zum ersten Mal 2007 entdeckt, ein Jahr später waren schon Bäume auf der ganzen Insel vom Prozession-Spinner betroffen.

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