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Donnerstag, Oktober 1, 2020
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Mit dem Auto aufs Festland

Was erwartet Passagiere, die von Ibiza aus mit der Fähre aufs spanische Festland wollen? Zwei IbizaHEUTE-Leser reisten mit Auto und ihrem Labrador von der Insel aus nach Dénia. Hier Ihr Bericht, der zeigt, welche Maßnahmen die Fährgesellschaft in Corona-Zeiten ergriffen hat.

Foto: Thomas Abholte

Am Sonntag, 21. Juni, endete – nach dreieinhalb Monaten – unsere paradiesische Corona-Zeit im Exil Ibiza.

Um 10 Uhr waren wir am Fährenterminal für die Expresspassage nach Dénia. Bei der Eingangskontrolle wurde per „Pistole“ Fieber gemessen, beim Fahrer an der Stirn, beim Beifahrer am Handgelenk. An diesem Tag gab es keine Warteschlangen. Es wurde uns ein Formular ausgehändigt, das unterschrieben werden musste. Mit der Unterschrift bestätigt man, keine Covid 19 ähnlichen Erkrankungen zu haben, gibt Zielhafen, Adresse und Namen an.

Maskenpflicht bestand im Hafengelände und an Bord, dafür keine Pflicht, Handschuhe zu tragen.  Mit leichter Verspätung fuhr die Fähre ein, die aus Palma kam, und dann mit uns nach Dénia weiterfahren würde. Flott wurde ausgeschifft – die ankommenden Passagiere und Fahrer der Autos wurden zum Warteraum umgeleitet, wo auch bei ihnen Fieber gemessen wurde.

Gleichzeitig begann unsere Verladung. Die Schnellfähre war gut gebucht. Mit einer viertelstündigen Verzögerung legte das Schiff um 11.15 Uhr ab.

Da wir einen Hund dabei hatten, blieben wir die ganze Zeit draußen, auf dem „Hundedeck“. Es war herrlich die Nase in Wind und Sonne zu halten – ohne Maske, die im Schiff selbst ja Pflicht war. Dort waren im Passagierbereich auch Plexiglaswände aufgestellt, sodass kleinere, abgeteilte Sitzgruppen entstanden.

Die Ausschiffung in Dénia erfolgte ohne jegliche Kontrolle, Fieber messen oder Einsammeln des Formulars, das wir ausgefüllt hatten. Auch auf dem Schiff interessierte sich keine Menschenseele für die Unterlagen. Wofür der Aufwand, fragte man sich. Eigentlich waren die Formulare ja dafür gedacht, dass im Falle eines Passagiers, der an Corona erkranken würde, andere Passagiere gewarnt würden. Aber dafür hätte man ja die Formulare einsammeln müssen…

Fazit: Für uns war die Überfahrt genauso unkompliziert, wie im vergangenen Jahr – wenn da nicht die Masken wären, aber die brauchten wir auf dem „Hundedeck“ ja nicht zu tragen…

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