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Donnerstag, Oktober 1, 2020
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Mittwochmittags News (13.5.)

Zwangs-Quarantäne eine Ohrfeige für die Urlaubsinsel
Ibizas Inselratspräsident Vicent Marí hat die von der spanischen Regierung beschlossene Zwangs-Quarantäne heftig kritisiert. Ab kommendem Freitag (15. Mai) müssen aus dem Ausland nach Spanien Einreisende zwei Wochen in Quarantäne.
Auch wenn diese Maßnahme nur während des Alarmzustands gelte, der derzeit bis zum 24. Mai in Kraft ist, sei dies ein Schlag ins Gesicht der auf der Insel von Urlaubern lebenden Betriebe. Zum jetzigen Zeitpunkt würde eine sich derart negativ auf das Reisen auswirkende Maßnahme keinen Sinn ergeben, so Marí.
Urlauber, die jetzt ihre Sommerzeit planen, werden verunsichert und abgeschreckt, obwohl es die meisten gar nicht betrifft, wenn der Alarmzustand demnächst endet. Aber die Verordnung macht die Risiken deutlich, die genau so in jedem anderen Land auch drohen. Zwangsquarantäne-Maßnahmen sind weit verbreitet und können jederzeit in Kraft treten.

Formentera will Phase 2
Die Balearen-Regierung hat offiziell bei der spanischen Regierung in Madrid den Übergang in die Phase 2 für Formentera beantragt. Diese solle auf speziellen Wunsch ab dem 18. Mai in Kraft treten.
Damit würde sich das gesellschaftliche Leben auf der kleinsten Balearen-Insel weiter normalisieren. Formentera sei nahezu corona-frei und erfülle auch sonst alle Auflagen.

Nautik-Branche wird sich erst 2022 erholen
Der Nautik-Sektor werde wohl noch bis zum Jahr 2022 an den Folgen der Corona-Krise leiden, so der Präsidentder im Nautik-Verband zusammengeschlossen Betriebe, Ramón Díaz. Kleine Werften, Reparatur- und Boot-Service-Betriebe sowie die Charterer stünden vor kaum zu bewältigenden Problemen, erklärt Díaz. In dem Sektor seien auf Ibiza und Formentera rund 1000 Personen beschäftigt.

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