Nachts raus? Totenstadt. Mehr Ibiza-Flüge. Arzt-Besuche

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Bald könnte wieder nachts Betrieb in den Gassen der Altstadt von Ibiza und auf der ganzen Insel sein. Ob die Ausgangs-Sperre aufgehoben werden muss, entscheidet das Oberlandesgericht der Balearen. Foto: Rüdiger Eichhorn

Nächtliche Ausgangs-Sperre für Ibiza und Formentera wackelt

Der Plan der Balearen-Regierung für alle Inseln sieht so aus: Auch nach dem 24. Mai (Ablauf der Verordnung über die Ausgangs-Sperre) soll die Ausgangs-Sperre weitere 14 Tage gelten – dann aber erst ab Mitternacht (zurzeit ab 23 Uhr). Ob das so sein wird, darüber muss das Oberlandesgericht der Balearen in Palma „Tribunal Superior de Justicia“ entscheiden.

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Gebiete der Totenstadt in Eivissa für Besucher erweitert

Der Hügel unterhalb der Windmühlen vor der Altstadt ist eine wichtige historische Fundstätte. Foto: Rüdiger Eichhorn

Ein weiterer Teil der Nekropolis, der Totenstadt am Archäologischen Museum der Inselhauptstadt Eivissa, ist erschlossen worden. Am Dienstag, zum Internationalen Tag der Museen, wurde der neue 1200 Quadratmeter große Bereich vorgestellt. Seit dem heutigen Mittwoch können die Besucher auf einem 70 Meter langen Holzsteg den oberen Teil des Hügels begehen und Panoramablicke auf die Ausgrabungsstätte und die Stadt genießen. 

„Fast 120 Jahre archäologischer Ausgrabungen und über 3000 Grabstätten auf dem gesamten Hügel erlauben uns außergewöhnliche Erkenntnisse über Leben und Tod der Phönizier, Karthager und Römer”, sagte der balearische Minister für EU-Gelder und Forschung, Miquel Company, bei der Eröffnung. 

Das fünf Hektar große Gelände wirkt auch als grüne Lunge der Stadt. Es beherbergt viele mediterrane Pflanzen und Tiere, etwa Olivenbäume und Eidechsen, wie auf Tafeln entlang des Weges erläutert wird. Die Nekropolis von Ibiza st also nicht nur eine Totenstadt von archäologischer Bedeutung, sondern auch als Ort des Lebens für den Umweltschutz wichtig. 

Am 21. Mai, um 18 Uhr, und am 22. Mai, um 11 Uhr, finden Führungen auf Spanisch statt. 

Anmeldung (max. 25 Personen) unter Telefon 971 17 60 90.

Mehr auch online unter https://maef.eu/

 

Verbindungen Deutschland-Ibiza nehmen deutlich zu

Die strengen Maßnahmen auf den Inseln und Vorsicht beim Fliegen ermöglichen wieder entspannte Ibiza- und Formentera-Urlaube. Foto: Thomas Abholte

Die verhältnismäßig strengen Vorsichtsmaßnahmen gegen Corona auf den Balearen zahlen sich aus. Die Inzidenz bei Ansteckungen ist nach Valencia die geringste in ganz Spanien. Damit gelten Ibiza, Formentera, Mallorca und Menorca als sichere Reiseziele.

Besonders die Deutschen buchen wieder Flüge auf die Inseln:

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Auf Wunsch wieder Präsenz-Termine in den Gesundheits-Zentren auf Ibiza und Formentera

Wer in Spanien gesetzlich krankenversichert ist, für den ist das staatliche Gesundheits-Zentrum (centro de salut) die erste Anlaufstelle. Aufgrund der durch Corona nötigen Kontaktbeschränkungen entschieden bislang die Zentren, ob eine telefonische Beratung ausreicht oder der Patient seinen Arzt aufsuchen muss, wenn er ein Problem hat. 

Im Zuge der Normalisierung kann seit Montag der Patient wieder selbst entscheiden, ob er eine telefonische Beratung möchte oder einen Präsenz-Termin vorzieht. Beides ist möglich. 

Das öffentliche Gesundheitssystem erlaubt keine direkten Termine mit einem Fach-Arzt. Inhaber der staatlichen Krankenversicherungs-Karte (tarjeta sanitaria) müssen zuerst zu ihrem zuständigen Allgemein-Mediziner, der gegebenenfalls eine Überweisung ausstellt.

Einen Termin können Sie auf verschiedene Weise vereinbaren:  

Online unter www.ibsalut.es, dort im Menü-Punkt „Cita previa“. 

Per Telefon.

Oder auch direkt beim zuständigen Gesundheitszentrum. 

Die Kontakte zu Ihrem Gesundheitszentrum finden Sie auf Ihrer Versicherungskarte und unter der oben angegebenen Internetadresse.