Neue Lockerungen. Auto-Fähren. Strand-Pflege. Immigranten

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Ende der nächtlichen Ausgangssperre und weitere Änderungen auf den Balearen

Fast vergessene Bilder – das bunte Treiben auf der berühmten „Meile“, am Hafen von Ibiza. Wann so etwas wieder möglich sein wird, weiß niemand. Aber kommende Woche ist ein weiterer Schritt Richtung „alter Normalität“ geplant. Foto: Thomas Abholte

Mit dem kommenden Sonntag sollen weitere große Neuerungen im Bezug auf die Corona-Einschränkungen kommen:

Ab dem 6. Juni

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Flüchtlingsboot vor Formentera

Ein Boot mit 16 Flüchtlingen landete auf Formentera an, vier weitere erreichten am Sonntag Mallorca. In diesem Jahr sind bislang auf Ibiza drei Boote mit 33 Immigranten angekommen. Auf Formentera gingen, außer den 16 Mitte Mai, fünf weitere Männer von einem Segelboot ohne Flagge an Land.

Es handele sich in den meisten Fällen um Algerier, die aus wirtschaftlichen Gründen ihr Leben riskieren und die nächtliche Überfahrt auf die Balearen wagen. Die erhöhte Aktivität habe laut offizieller Informationen mit der derzeit ruhigen See zu tun und nicht mit der Krise zwischen Marokko und Spanien. Diese hat jedoch bereits dazu geführt, dass tausende Marokkaner die spanische Exklave Ceuta stürmten.

 

Doch wieder Auto-Fähren im Hafen von Sant Antoni auf Ibiza?

Auto-Fähren legen nicht im Yacht- und Sporthafen-Bereich an. Sie würden an der Hauptmole festmachen – allerdings würde der Verkehr die Promenade entlang rollen. Foto: Rüdiger Eichhorn

Nach zwei Jahren ohne Groß-Fähren und Handels-Schiffe im Hafen Sant Antonis endet das verlängerte Moratorium am heutigen letzten Mai-Tag.

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Schüler sammeln Unrat und befreien Cala Nova auf Ibiza von invasiver Pflanze

Kinder und Jugendliche packten für den Naturschutz und saubere Strände an. Foto: Ayuntamiento de Santa Eulària

Die Schule Quartó del Rei in Santa Eulària bringt ihren Schülern Umweltschutz praktisch bei: Zusammen mit der Umweltabteilung des Rathauses organisiert die Schule nicht nur Workshops, um beispielsweise das Handhaben der Fallen für Schlangen zu erlernen, die auf die Insel eingeschleppt wurden und die Fauna hier gefährden.

In der vergangenen Woche haben rund 100 Schüler die wild wachsenden Carpobrotus-Pflanzen in der Cala Nova entfernt. Diese essbare Pflanze, die andernorts zur Stabilisierung von Dünen eingesetzt wird, gilt hier als invasiv und schädlich. Die Schüler sammelten fünf Kubikmeter der ursprünglich in Afrika, inzwischen aber auf der ganzen Welt beheimateten Mittagsblumengewächse ein.

Eine weitere Gruppe nahm sich die Cala Llonga vor: Sie säuberte Bucht und Küste. Vor allem kleine Plastikteilchen wurden eingesammelt, da sie von Fischen und Vögeln verschluckt werden, die sie mit Futter verwechseln.