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Samstag, September 19, 2020
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Neue Zahlen, neuer Alarmzustand, neue Hilfe

Plus 1 auf Ibiza

Die Zahl der aktiv an COVID-19 Erkrankten auf den Balearen geht laut Angaben der Gesundheitsbehörde weiter zurück und beträgt heute (27. Mai) 213. Neun weniger als gestern. Ein Patient ist an den Folgen der Krankheit gestorben.

Auf Ibiza und Formentera gibt es einen erkannten Neufall. 17 Personen werden derzeit stationär behandelt, eine bei sich zu Hause auf Ibiza, eine andere auf Formentera. Damit steigt die Zahl der diagnostiziert aktiv Erkrankten gegenüber dem Vortag um einen auf 19.

Sánchez will Alarmzustand erneut verlängern

Nach Willen von Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez war die jetzige Verlängerung des Alarmzustandes nun doch nicht die letzte. Am kommenden Samstag will er offenbar verkünden, den Alarmzustand erneut zeitlich auszudehnen, sofern er dafür eine Mehrheit bekommt. Die Chancen dafür stehen recht gut, da einige Parteien aus dem Oppositionslager wohl einer Verlängerung zustimmen würden.

Eine erstaunliche Wende, denn die letzten Verlängerungen standen bereits auf des Messers Schneide. Der Kompromiss bei der derzeitigen Verlängerung, bei der Sánchez von vier auf zwei Wochen zurückgerudert ist, wurde vielerseits bereits als Schachzug gewertet, um überhaupt noch eine Mehrheit gewinnen zu können.

Die Glaubwürdigkeit und Akzeptanz in der Bevölkerung leidet deutlich. Inzwischen gibt es bereits Proteste gegen die Vorgehensweise der Politik.

Soforthilfe für Selbstständige

Selbständige Unternehmer auf den Balearen sollen zwischen 2000 und 3000 Euro erhalten, wenn sie ihre wirtschaftlichen Aktivitäten aufrecht erhalten und ihren Betrieb nicht schließen, teilte Balearen-Präsidentin Francina Armengol heute (27. Mai) mit.

Der Govern (Balearen-Regierung) werde diesbezüglich acht Millionen Euro zur Verfügung stellen. Weitere finanzielle Hilfe für das Subventionspaket würden von den Inseln geleistet. Mallorca unterstütze die Finanzspritze mit zwei Millionen Euro, Ibiza mit 650.000 Euro, Menorca mit 500.000 Euro und Formentera mit 250.000 Euro.

Wenn sich noch mehr Institutionen, Firmen oder Spender beteiligten, würde die angestrebte Gesamtsumme in Höhe von 15 Millionen reichen, um rund 7500 Selbständigen finanziell unter die Arme zu greifen.

Details darüber, wer sich wann wie um eine derartige Hilfe bemühen kann, stehen noch aus. Ebenso wie eine Angabe darüber, wann ausgezahlt werden soll. Bislang gab es so gut wie keine sinnvollen Unterstützungen, viele mussten bereits aufgeben.

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