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IBIZA Premium Neuer Hafen. Schlangen-Zahl. Sonaten auf Ibiza. Fähr-Unfall

Nachrichten-Plus - PREMIUM

Eine gegen Stress trainierte Maus sitzt auf einer Seite der Falle, die Natter wird im zweiten Bereich gefangen. Foto: Rathaus Santa Eulària


 

Formentera fordert besseren Hafen

Der Hafen La Savina auf Formentera ist im Sommer überlastet. Besonders die Zahl der Fähren sei zu hoch. Foto: Thomas Abholte


Die Inselrats-Präsidentin von Formentera, Alejandra Ferrer, hat es schon mehrfach betont: Der Hafen ist in der Saison weit über seine Kapazitätsgrenze hinaus belastet. Am Freitag hat nun der Insel-Rat einstimmig die oberste Hafenbehörde der Balearen (APB) aufgefordert, La Savina auszubauen und umzuorganisieren. Sicherheit und Nachhaltigkeit seien derzeit nicht gewährleistet. 
Statt noch erträglicher 140 sind in diesem Sommer in dem kleinen Hafen täglich durchschnittlich 155 Ein- und Ausfahrten von Fähren, Ausflugsbooten und Freizeit-Yachten zu beobachten. Es bilden sich Warteschlangen von bis zu sechs Schiffen. Der Consell will die Frequenz der Fähren reduzieren, die tatsächlich oft recht leer unterwegs sind. Doch derzeit entwickelt sich das Gegenteil, es sind sogar Neuanbieter hinzugekommen. Auch die Regelung, dass nur noch eine Fähre zur Zeit im Hafen manövrieren darf, hilft nicht. 
Ferrer bittet die APB um eine Neuorganisation des Hafens, bei der Umwelt, Kulturgut und Lebensqualität der Bewohner Formenteras im Vordergrund stehen.
 

„Technische Fehler“ verantwortlich für das Fährunglück vor Ibiza

Die Fähre der deutschen Betreibergesellschaft liegt auf den Felsen vor Ibiza. Bis Mittwoch müssen Bergungs-Maßnahmen getroffen werden. Foto: Dieter Abholte


Nach der Havarie der SchnellfähreSan Gwann“ vor Ibiza (IbizaHEUTE berichtete am Sonntag) gibt es neue Informationen: Sie müssen sich anmelden, um diesen Inhalt zu sehen. Bitte anmelden. Noch kein Zugang vorhanden, dann hier kostenpflichtig bestellen.
 

Schlangen-Bilanz auf Ibiza und Formentera

Mit solchen Fallen werden die Schlangen auf Ibiza und Formentera gefangen. Foto: Ayuntamiento Santa Eulària


Knapp drei Schlangen pro Falle sind in der diesjährigen Kampagne der Plattform „SOS Salvem sa Sargantana Pitiusa“ (Retten wir die Eidechsen) auf Ibiza gefangen worden. Die freiwilligen Helfer haben bislang ein Drittel ihrer aufgestellten Fallen kontrolliert und dabei vom Frühjahr bis Ende Juli 454 Exemplare gefangen. Besonders betroffen ist demnach der Nordosten Ibizas. Aber auch in Cala Tarida und Sa Caleta, im Westen, wurden viele Nattern gefunden.
Eine parallele Kampagne des Umweltministeriums der Balearen und des KonsortiumsCofib“ hat auf Ibiza 1100 und auf Formentera, vor allem im Bereich La Mola, 600 Schlangen gefangen. Hinzu kommen die Fallen von Privatpersonen auf den Inseln, deren Ergebnisse nicht erfasst sind. 
Die Reptilien wurden in Pflanzen vom Festland eingeschleppt und vermehren sich seither extrem. Besonders die Insel-Eidechsen stehen auf ihrem Speiseplan. Deren Zahl ist inzwischen alarmierend zurückgegangen. 
Die Menge der Schlangen wird durch die Fallen zwar reduziert, aber rückgängig kann man ihre Anwesenheit wohl nicht mehr machen. Zumal die Einfuhr von Olivenbäumen und anderem Grün weiterhin nicht ausreichend kontrolliert wird. So könnten sich neue Exemplare in den Kübeln befinden. Der Cofib-Veterinär Victor Colomar warnt davor, dass mit den Pflanzen nicht nur die vornehmlich hier verbreiteten Hufeisennattern auf die Inseln gelangen, sondern sich auch andere Schlangen und Insekten verbreiten könnten. Das könne noch viel Unheil bringen. Er hält es aber für möglich, die Schlangen-Plage zu kontrollieren und die Inseln den Eidechsen zurückzugeben.
Im gesamten Vorjahr hat Cofib 884 Schlangen gefangen. Dank einer höheren Fallen-Zahl konnten in diesem Jahr mehr gefangen werden, auch wenn die Kampagne erst spät im Juni begann. Im kommenden Jahr sollen noch mehr Fallen aufgestellt werden. Der Etat liegt bei 853.000 Euro und wird aus der „Ecotasa“ genannten Touristensteuer finanziert. 
Die Plattform SOS betreibt bis Oktober Fallen, im November zieht die Organisation dann Jahresbilanz. Die meisten Schlangen, vor allem Hufeisen-, aber auch Treppennattern, wurden bis jetzt in den Gemeinden Sant Joan und Santa Eulària gefangen. Sant Josep, Sant Antoni und Eivissa sind etwas weniger betroffen. Großen Wert legen die Helfer darauf, dass es den Mäusen gut geht, die als lebende Köder dienen. Sie dürfen, wenn es kühler wird, nicht draußen bleiben. Die Mäuse befinden sich in einem Extra-Käfig der Falle, den die Schlangen nicht erreichen. 
 

Meisterliche Streicher auf Ibiza 


Die musik-kulturelle Zeit auf Ibiza geht weiter: Am Dienstag, dem 7. September, findet um 19 Uhr in Dalt Vila, im Museum für Zeitgenössische Kunst (MACE) ein meisterliches Streich-Konzert statt, Karten können ab sofort für kurze Zeit gesichert werden.
Die Ibizenkerin Lina Tur Bonet (Geige) und Marco Testori (Violoncello) präsentieren ein Sonaten-Repertoire unter dem TitelTempus fugit velut umbra“ (Die Zeit ist flüchtig wie ein Schatten). Das Duo spielt Stücke von Heinrich Ignaz Franz Biber, Biagio Marini, Arcangelo Corelli, Francesco Zappa und Maurice Ravel.
Lina Tur Bonet gilt als energetische Virtuosin. Sie spielt mit Original-Instrumenten der jeweiligen Zeit Musikgeschichtliche Stücke aus 400 Jahren. Ibiza zeichnete sieSie müssen sich anmelden, um diesen Inhalt zu sehen. Bitte anmelden. Noch kein Zugang vorhanden, dann hier kostenpflichtig bestellen.
 

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