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Dienstag, September 22, 2020
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Noch bis Ende September: Ibizas Meister-Kunsthandwerk im Hafen von Eivissa

Auch das Kunsthandwerk der Insel durchlebt eine harte Corona-Zeit. Dabei repräsentieren gerade diese Menschen ein wichtiges Stück der Traditionen, Kreativität und Insel-Kultur. Normalerweise werden den Meistern und zertifizierten Kunst-Handwerkern  zwei große Events im Jahr gewidmet: die „Plaça d’Art“ und die „Fira de sa Tardor“. Die besonderen Umstände dieses Jahres machten das jedoch unmöglich.

Deshalb ist von der Insel-Regierung (Consell d’Eivissa) im August der Kunsthandwerks-Markt Viu l’Artesania“ an der Zufahrt zum Hafen der Insel-Hauptstadt geschaffen worden. Täglich von 18 bis 24 Uhr können die 26 Stände nahe des Seefahrer-Denkmals „Gent de la Mar“ besucht werden. Noch bis zum 30. September zeigen die Kunst-Handwerker Interessierten ihre Arbeiten und bieten diese natürlich auch zum Kauf an.

Wenn Sie, liebe Leser, sich also für Ibizas Kunst-Handwerk interessieren, können Sie einen abendlichen Besuch des Marktes einplanen – vielleicht mit einem Bummel durch die ruhige Altstadt.

„Diese Initiative gehört zum Wirtschafts-, Sozial– und UmweltreaktivierungsPlan, um den am stärksten benachteiligten Sektoren angesichts dieser Krise zu helfen“, erklärt die Ministerin für Wirtschaft, Finanzen und Geschäftsentwicklung, des Consell, Maria Fajarnés.

Auf einer Fläche von ca. 200 Quadratmetern wurden die 26 Stände aufgebaut, in denen die Kunst-Handwerker sich abwechseln. Vom 15. August bis 6. September stellten die ersten aus, vom 7. bis 30. September die anderen. So konnten alle berücksichtigt werden: Die mit einem Handwerks-Zertifikat und/oder MeisterBrief. Und auch diejenigen, die aufgrund der Pandemie noch auf ihren Brief warten (insgesamt 33 Handwerker).

Die Teilnahme an dem Markt ist für die Kunst-Handwerker kostenfrei. Die vom Consell d’Eivissa und FECOEV organisierte Messe wird in Zusammenarbeit mit der Hafenbehörde der Balearen und PIMEEF durchgeführt. Die Investition des Insel-Rats beträgt 135.000 Euro.

Die Hütten wurden in Linie angeordnet, was die einzig praktikable Möglichkeit ist, die Sicherheitsabstände einzuhalten. Darüber hinaus wurden alle erforderlichen Hygienemaßnahmen unter Beachtung der geltenden Vorschriften getroffen.

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