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Dienstag, September 22, 2020
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Optimismus. Besucher-Info. Ibiza-Profite weg? Gute Zahlen

Vorsichtiger Optimismus unter den Einzelhändlern von Ibiza und Formentera

Die kleinen und mittleren Unternehmen auf Ibiza und Formentera (Pimeef) äußern sich leicht optimistisch. Über die Hälfte hätten wieder geöffnet, der Umsatz sei nicht so schlecht wie vor einem Monat noch angenommen.

Pimeef fordert die Mitglieder auf, besonders aufmerksam gegenüber Aufträgen zu sein, die der Vorbereitung illegaler Partys dienen könnten. Der Verband unterstützt den Inselrat Ibizas (Consell) bei seinen Bemühungen, dem gefährlichen Treiben ein Ende zu setzen.

Touristen-Information in Sant Antoni hat geöffnet

Auch das Fremdenverkehrsamt in Sant Antoni hat wieder geöffnet. Montags bis freitags, von 9 bis 15 Uhr, informiert es Urlauber am Passeig de Ses Fonts.

Es organisiert unter anderem auch kostenlose Stadtführungen entlang der architektonischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten. Diese Gratis-Touren finden donnerstags auf Englisch und samstags auf Spanisch statt. Sie dauern etwas mehr als zwei Stunden. Treffpunkt ist um 18.30 Uhr in Sa Punta des Molí.

Die Tourismus-Information der Inselhauptstadt Eivissa, gegenüber des alten Teatro Pereyra – gleich beim Pracht-Platz Paseo Vara de Rey – ist ebenfalls wieder für Besucher da.

Santa Eulària lässt das Büro hingegen noch geschlossen. Der Besucher-Service ist per E-Mail und Telefon erreichbar: visitsantaeulalia@gmail.com und (0034)677561176. Die Website: www.visitsantaeulalia.com

Madrid will Ibizas Überschuss einkassieren

Inselrat und Rathäuser auf Ibiza haben in den vergangenen Jahren einen Überschuss von 200 Millionen Euro erwirtschaftet, der auf Bankkonten gelagert ist.

Der spanische Regierungs-Chef Pedro Sánchez hat sich nun den Zorn der lokalen Behörden zugezogen – mit einem Vorschlag an den Spanischen Verband von Gemeinden und Provinzen (Femp) zur Defizit-Begrenzung: Die spanischen Rathäuser, Inselräte und Provinzverwaltungen sollen ihre Ersparnisse dem Staat überlassen – und der zahlt das Geld über zwölf Jahre verteilt zinslos zurück.

Die lokalen Verwaltungen können dieses Geld dann verwenden, sofern sie Zweck-Vorgaben der Regierung einhalten. Das Überlassen sei freiwillig, wer sich nicht anschließt, kann das Geld aber nicht anderweitig verwenden.

Erpressung“, nennt Ibizas Inselratspräsident, Vicent Marí, den Vorschlag und wehrt sich gegen die Bevormundung. Wie auch Barcelonas Bürgermeisterin Ada Colau und andere hohe Amtsträger.

Pedro Sánchez beharrt: Das Gesetz zur Haushaltsstabilität und finanziellen Nachhaltigkeit sowie die Spanische Verfassung verpflichten zum Haushaltsausgleich. Das direkte Ausgeben des Geldes würde hingegen das Defizit erhöhen, das ginge nicht.

Vicent Marí argumentiert dagegen, „wir hätten kein Defizit, sondern der Zentralstaat. Das möchte die Regierung vermeiden – auf Kosten der Ersparnisse aller Gemeinden Spaniens“.

Noch ist Zeit bis Ende Juli, damit sich die Regierung in Madrid und die spanischen Lokalverwaltungen einigen.

Heute erfreuliche Corona-Zahlen

Auf Ibiza haben die Gesundheitsbehörden einen neuen leichten Fall festgestellt und zehn Personen, die mit leichten Symptomen zu Hause in Quarantäne waren, als geheilt aus der Statistik entlassen.

Damit sind auf den Pityusen 14 aktiv Erkrankte in Behandlung: ein Patient auf Formentera, 13 auf Ibiza. Sechs Personen sind im Krankenhaus, die anderen zu Hause.

Von den sechs Patienten in Can Misses haben vier echte Beschwerden, zwei sind die beiden Immigranten, die positiv getestet wurden, aber keine Symptome zeigen. Sie sind aus Sicherheitsgründen in der Klinik untergebracht.

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