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Mittwoch, September 23, 2020
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Party-Regel. LGTBI-Woche. 1,2 Mio. Strafen. Neue Zahlen

„West-End“- und Party-Regelung

Die Regelungen der Balearen-Regierung für eine Öffnung der Vergnügungs- und Nacht-Betriebe (IbizaHEUTE berichtete online) ist nun beschlossen. Eine Ergänzung zum Stand von gestern gibt es derzeit: Hieß es ursprünglich, Musik-Lokale mit einer genehmigten Kapazität von weniger als 300 Gästen dürfen auf Ibiza in Sant Antonis Party-Zentrum „West End“ gar nicht öffnen, wurde nun die Bewirtung der Terrassen freigegeben. Allerdings sehen die Betreiber, ebenso wie der Stadtrat, dies als undurchführbar an. Eine derartige Teil-Öffnung würde sich nicht lohnen. Die Einschränkung betrifft nur Musik-Lokale. Cafés und Restaurants dürfen öffnen. Auf Mallorca gilt dasselbe für Magaluf und s’Arenal.

Nicht nur in den Hot-Spots, sondern auf den gesamten Balearen gilt: Sperrstunde ist für alle Nachtbetriebe, ebenso wie für Restaurants, 2 Uhr morgens – es sei denn, die Gemeinde hat bereits frühere Schließzeiten festgelegt. Der Ausschank an der Bar endet überall spätestens 22 Uhr.

Groß-Discos dürfen derzeit ebenso wenig ihren Betrieb aufnehmen wie Party-Boote. Eine Experten-Runde will die Situation alle zwei Wochen prüfen und entsprechend reagieren.

Virtuelle Woche der LGTBI

Die traditionelle Gay Pride, die auf Ibiza jedes Jahr groß gefeiert wird, musste bereits verschoben werden. Ein neuer Termin steht noch nicht fest – aktuelle Informationen dazu gibt es aber online auf http://ibizagaypride.eu

Doch Ibiza möchte auch ohne das Fest im Juni seinen Respekt für die LGTBI-Gemeinde zeigen. Der offizielle Feiertag ist der 28. Juni. Aber schon ab kommendem Montag wird die Inselhauptstadt verschiedene ihrer Wahrzeichen in die Farben des Regenbogens tauchen. Parallel werden auf dem virtuellen Campus www.districte07800.cat Vorträge und Gesprächsrunden organisiert. Anmeldungen auf Spanisch und Katalan sind bereits möglich. Auch auf der Facebook-Seite von Eivissa werden die Aktionen veröffentlicht.

1,2 Millionen Strafen

Morgen endet der Alarmzustand in Spanien, nach 98 Tagen markiert der heutige Samstag den letzten Ausnahmezustands-Tag.

In dieser Zeit gab es spanienweit 1,2 Millionen Strafen wegen Verstoßes gegen die Einschränkungen. 9000 Personen wurden festgenommen. Die Strafen bewegten sich zwischen 600 Euro für Nichteinhalten der Ausgangs-Beschränkungen und über 10.000 Euro für die Veranstaltung von Gruppenaktivitäten.

Die meisten Strafen wurden in Andalusien verhängt: 194.000. Gefolgt von Madrid, mit 183.000 und der valencianischen Gemeinschaft mit 167.000. Damit machen diese drei Bereiche fast 50 Prozentdes Gesamt-Volumens aus.

Ein Neu-Fall auf Ibiza

Seit gestern hat es auf Ibiza eine Corona-Neudiagnose gegeben. Als gesund eingestuft werden konnte kein weiterer Patient. Formentera blieb gleich. Damit haben wir auf den Pityusen aktuell 19 erkannt aktive Fälle von COVID-19.

Balearenweit wurden in den vergangenen 24 Stunden sechs Personen als genesen eingestuft. Dagegen stehen fünf Neu-Entdeckungen. Todesfälle sind nicht zu beklagen.

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