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Pityusen: Immer weniger Arbeitslose

Neue Straßenführung in Sant Carles auf Ibiza
Ibiza News

Straßenarbeiten sind überall auf Ibiza notwendig und geplant. Hier vor zwei Jahren in Sant Carles. Foto: Rathaus Santa Eulària

Baugewerbe, Handel und Gastronomie sind die Motoren, die Arbeitsplätze auf Ibiza und Formentera schaffen. Seit 24 Monaten in Folge nimmt die Zahl der Beschäftigten zu.

Allen voran boomen auf den Pityusen Wohnungs-, Haus- und Straßenbau mit über 10.000 Beschäftigten. 7400 Personen arbeiten im Groß- und Einzelhandel. 3000 im Hotelgewerbe und 5800 in der Gastronomie. Über 1000 Menschen verdienen ihr Geld als Immobilienmakler. Diese Branche befindet sich eindeutig im Aufschwung. Zum Vergleich: Vor neun Jahren arbeiteten im November nur halb so viele Makler. 13.500 Selbständige auf Ibiza und 931 auf Formentera sind ein weiterer Rekord für November.

Wenig Arbeitslose im Dezember

Noch nie seit Erfassung der entsprechenden Daten waren so wenige Menschen auf den beiden Inseln im Dezember auf Jobsuche: 3010 auf Ibiza und 152 auf Formentera. Zusätzlich zu den vielen Festangestellten kamen auf Ibiza noch 2000 neue Verträge hinzu, auf Formentera 96. Vor allem die Restaurants und die Geschäfte stellten für die Weihnachtskampagnen Personal ein.

Die meisten haben feste Verträge

92,3 Prozent der Beschäftigten auf Ibiza waren festanstellt, 19 Prozent von ihnen allerdings mit unterbrochener Festanstellung. Nur 7,4 Prozent hatten noch Kurzzeitverträge. Auf Formentera standen 1636 unbefristete 342 befristeten Verträgen gegenüber.

Rekord bei Sozialversicherung

Mit über 56.000 zahlenden Mitgliedern der Sozialversicherung im November stellen die Pityusen einen weiteren Rekord auf. Über 53.000 waren es auf Ibiza. Das sind drei Prozent mehr als vor einem Jahr. Auf Formentera lag der Zuwachs sogar bei 6,4 Prozent.

Sicherheit und Ausbildung

Der balearische Minister für Firmen, Arbeit und Energie, Alejandro Sáenz de San Pedro, legte diese Zahlen vor. Für 2024 kündigt er zwei Schwerpunkte an: mehr Kontrollen zur Sicherheit am Arbeitsplatz und spezialisierte Ausbildungen, um dem Mangel an Fachkräften abzuhelfen.