25.4 C
Ibiza-Stadt
Sonntag, September 20, 2020
Home Gut zu wissen Quallen rund um die Pityusen

Quallen rund um die Pityusen

Im Sommer treiben die Quallen wieder ins Bewusstsein des Menschen. Doch welche Arten gibt es rund um Ibiza und Formentera, und um welche sollte man lieber einen Bogen machen? Eine Übersicht finden Sie hier.

Angst vor Quallen kann, muss aber nicht berechtigt sein.
Denn: Längst nicht alle verfügen über ein Nesselgift, das für Menschen gefährlich ist. Quallen gehören zu den Meeren wie Fische. Allerdings sind sie wesentlich weniger beim Badespaß willkommen als die meist harmlosen Flossenträger. Dabei sind längst nicht alle Quallenarten um die Inseln für den Menschen gefährlich.

Quallen – im wissenschaftlichen Sprachgebrauch auch Medusen genannt – bevölkern seit mehr als 500 Millionen Jahren die Weltmeere. Sie bestehen zu 98–99 Prozent aus Wasser und zwei einschichtigen, nur knapp ein fünzigstel Millimeter dicken Gewebslagen – der Außenhaut und Innenhaut. Dazwischen liegt eine zellfreie Schicht, die Mesogloea.

Meist haben Quallen lange Tentakel, die mit Nesselzellen besetzt sind. Diese dienen zum Fang von Beutetieren und/oder zur Verteidigung. Diese Nesselzellen, die bei Berührung mit einem Druck von (durchschnittlich) 150 bar aufplatzen, enthalten oftmals ein giftiges Sekret. Nachdem die Quallen auf diese Weise ihr Gift verbreitet haben, werden die Nesselkapseln abgestoßen und neue gebildet.

Quallen schwimmen mittels kontraktierenden Bewegungen ihres Schirms. Mit diesem Prinzip können sie bis zu zehn Kilometer pro Stunde zurücklegen. Grundsätzlich lassen sie sich jedoch von Strömungen treiben.

Am häufigsten treffen wir hier (leider) auf die Leuchtquallen. Insgesamt sind aber neun Arten in den hiesigen Mittelmeergewässern unterwegs:

Was Sie tun können wenn Sie mit einer Qualle oder deren Tentakeln in Berührung gekommen sind, lesen im Artikel „Was tun bei Hautkontakt mit Nesseln“.

Follow Us

9,279FansGefällt mir
1,571FollowerFolgen
600AbonnentenAbonnieren