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Freitag, Juli 3, 2020
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Rebajas laufen. Privater Corona-Test. ERTE verlängert

Schlussverkauf vorgezogen

Bereits eine Woche vor dem eigentlich angesetzten Beginn wurde gestern der Schlussverkauf auf der Insel gestartet – die beliebten „Rebajas“.

Durch das corona-bedingte geringe Kundenaufkommen der vergangenen Monate ist die Auswahl in diesem Jahr besonders groß. Und es wird auch direkt mit sehr hohen Ermäßigungen gestartet. 50, 60 und 70% stehen bereits zu Beginn auf vielen Preis-Schildern.

Foto: Thomas Abholte

Privater Corona-Test für 50 Euro

Die Zahl der erkannten Corona-Infizierungen auf der Insel ist zum Glück sehr gering. Aber viele hätten trotzdem gerne für sich Klarheit. Es gibt zahlreiche Erkrankungs-Fälle, bei denen der Patient nichtmal bemerkt, dass er sich angesteckt hat. Oder leichte Beschwerden, die einen vor die Frage stellen: Corona oder nicht?

Staatliche Tests haben sich als beschwerlicher Weg erwiesen. Und wo man sich privat testen lassen kann, ist nicht einfach herauszufinden.

Das deutschsprachige Centro Médico Polivalente Siesta, unter Dr. Abdel Kharsa, bietet ab kommenden Montag (29. Juni) Corona-Tests für 50 Euro an, die sowohl von der spanischen Gesundheitsbehörde als auch von der amerikanischen FDA anerkannt sind.

Den Kontakt finden Sie in unserer Rubrik „Service“, in „Fit, schön & gesund“. Oder klicken Sie hier.

Kurzarbeits-Unterstützung bis September verlängert

Die staatliche Kurzarbeits-Unterstützung ERTE ist nach zähen Verhandlungen bis Septemberverlängert worden. Eigentlich hätte die Regelung zum 1. Juli enden sollen.

Die durch die spanische Zentralregierung in Madrid organisierte ERTE soll verhindern, dass Arbeitnehmern während der Zeit der Teil- oder völligen Schließung durch die Corona-Krise gekündigt wird. Betriebe können ihre Angestellten außer Dienst stellen. Sie müssen die Gehälter dann nicht mehr zahlen und bekommen auch die Sozialversicherungs-Abgaben teilweise oder ganz erlassen. Die Angestellten bekommen in dieser Zeit staatliche Unterstützung in einer Art „Arbeitslosen-Geld“, obwohl sie weiter angestellt sind.

Sowohl die Insel-Politik als auch die Arbeitgeber protestierten gegen die Beendigung zum Juli-Beginn. Die aktuelle Situation lasse eine verlässliche Planung nicht zu. Das Ende der ERTE hätte bedeutet, dass viele Betriebe gar nicht mehr öffnen.  Aber auch die Verlängerung bis September ist nicht unproblematisch. Denn die Saison läuft bis Oktober, dieses Jahr vielleicht bis November. Gefordert wird vor allem von den saisonabhängigen Unternehmen deshalb eine Ausweitung mindestens bis zum Jahreswechsel oder sogar zum Start der nächsten Saison, um eine Überlebens- und Planungssicherheit zu bekommen.

Erneute Verlängerungen sollen seitens der Regierung in Madrid rechtzeitig geprüft werden.

Problematisch bleiben auch die Rahmenbedingungen. Denn die finanzielle Unterstützung soll, mit den fortschreitenden Monaten, immer geringer werden. Außerdem gibt es einen Entlassungs-Stopp im Anschluss an die ERTE, was im Winter sehr problematisch ist.

Immerhin sind auch Regeln flexibler gestaltet worden. So soll es die Möglichkeit geben, auch einzelne Mitarbeiter zurück in den Dienst zu holen und zurückgeholte Mitarbeiter auch wieder in ERTE zu schicken, wenn die Situation dies erfordert. Dies war bislang nicht möglich.

Unzulässig sind hingegen weiterhin regelmäßige Überstunden einzeln Zurückgeholter sowie die Einstellung neuer Mitarbeiter, wenn bestehende Angestellte sich noch in ERTE befinden.

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