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Freitag, Dezember 4, 2020
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Rolex-Bande auf Ibiza. Foto-Wettbewerb, Masken-Strafen

156 Masken-Strafen in der Insel-Hauptstadt von Ibiza, 2 in Santa Eulària

Innerhalb der ersten fünf Tage, in denen das Nicht- oder Falsch-Tragen des Mund- und Nasen-Schutzes bestraft wird, haben die Ordnungskräfte der Insel-Hauptstadt Eivissa 156 Strafzettel ausgestellt. Seit dem 13. Juli ist das Tragen der Maske an vielen Orten obligatorisch, außerdem müssen Mund und Nase bedeckt sein. Ansonsten drohen Strafen von bis zu 100 Euro. Seit vergangenem Montag werden diese auch erhoben, die Woche davor galt zur Eingewöhnung. Die Regeln und Strafen finden Sie bei IbizaHEUTE online, in der Rubrik „News & Reports“, dort bei „Gut zu wissen“. Oder Klicken Sie einfach hier.

Generell ist die Polizei noch recht großzügig, denn nicht oder falsch getragene Masken gehören ebenso zum Straßenbild wie zu geringe Abstände. Im Verhältnis dazu ist die Zahl der Strafen sehr gering. Die Beamten setzen weiter auf Aufklärung und Freundlichkeit. So hat die Gemeinde Santa Eulària in den vergangenen Tagen nur zwei Strafen verhängt. In einem Fall handelte es sich um das Mitglied einer Gruppe von Menschen, die sich beim Friedhof von Sant Carles versammelt hatte. Einige der Personen trugen keine Masken. Als sich eine von ihnen auch nach Aufforderung der Ordnungs-Hüter weigerte, sie anzulegen, wurde eine Strafe verhängt.

Der andere Fall ereignete sich in einem Hotel: Ein Kunde betrat es ohne Maske und folgte auch der Aufforderung des Personals nicht, sie anzulegen. Im Gegenteil. Der Mann aus England – nach eigenen Angaben Anwalt – reagierte aggressiv. Beim Eintreffen der Polizei hatte er das Hotel bereits verlassen, konnte aber ermittelt werden. Auch eine Aufklärung seitens der Beamten brachte keine Einsicht. Der Mann behauptete, er sein nicht zum Tragen verpflichtet. Quittiert wurde dies mit einer Geldstrafe.

Es ist nach wie vor besonders die Eigenverantwortung gefragt. Ibiza und Formentera haben im Moment eine erfreulich niedrige Zahl an erkannten Corona-Fällen. Trotz wachsender Besucher-Zahlen aus vielen Nationen. Und Verbreitungen gibt es derzeit kaum, wie auch der jüngste Ausbruch innerhalb eines Wartungs-Teams in einem Hotel auf Formentera zeigte (IbizaHEUTE berichtete online). Nach jetzigem Stand sind die Ansteckungen dort auf acht Personen begrenzt geblieben. Nicht zuletzt, weil Masken getragen und Abstände eingehalten werden.

Kleine Bewohner ganz groß: Das Meer birgt wahre Schätze. Foto: Barbara Vicente / MARE

Wettbewerb: Unterwasser-Bilder für mehr Umsicht mit dem Meer

MARE – unter diesem Motto sind alle Menschen, die das Meer lieben, eingeladen, sich an einem Foto- und Film-Wettbewerb zu beteiligen. Egal ob Hobby-Schnorchler oder Profi-Taucher. Jeder Beitrag ist willkommen.

Ziel ist es, die einmalige Schönheit und die Bedeutung des Meeres den Menschen in besonderen Bildern nah zu bringen. Das Öko-System ist empfindlich, gleichzeitig von größter Bedeutung – für die Lebewesen des Meeres, aber auch für uns Menschen.

Bis Ende Oktober läuft die Aktion. Mehr Informationen finden Sie online, auf Englisch, Spanisch und Katalan, unter https://marebalear.org/en – dort können Sie sich auch einschreiben.

Rolex-Banden wieder auf Ibiza

Mit den oft gut gestellten Insel-Besuchern kommen auch die Diebe zurück. Besonders Eigentümer von Apartments und Villen steuern derzeit Ibiza an. Und das wissen auch die Verbrecher.

Die National-Polizei warnt davor, dass offenbar erste Gruppierungen der sogenannten „Rolex-Banden“ wieder hier sind. Diese Diebe haben sich auf Edel-Uhren spezialisiert, die sie ihren Opfern direkt vom Arm klauen. Nicht selten gewaltsam. Mitte Juli wurde der erste Fall bekannt, bei dem eine Patek Philippe im Wert von über 60.000 Euro gestohlen wurde.

Es gab bereits erste Festnahmen, aber der Uhren-Raub ist inzwischen eine beliebte Methode, schnell an große Werte heranzukommen. Opfer gibt es leider genug.

Besonderes Aufsehen erregte im vergangenen Jahr ein Fall, bei dem einem jungen Mann an der Yachthafen-Meile der Insel-Hauptstadt eine „Richard Mille 50-03 MCLaren F1“, im angegebenen Wert von 1,2 Millionen Euro entwendet wurde.

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