Schutz-Forum. Schul-Computer. Wege-Netz. Ibiza-Polizei

0
1099

 

Formentera ist Zentrum für den Schutz des Mittelmeeres

Formentera begrüßt ein internationales Experten-Feld mit Teilnehmern aus Frankreich, Malta, Zypern, Montenegro, Griechenland und der valencianischen Gemeinschaft sowie Universitäten und Wissenschafts- und Umweltorganisationen aus dem Mittelmeerraum. Foto: Consell de Formentera

Die kleine Pityuse ist derzeit das Zentrum für den Schutz des Mittelmeeres: Formentera macht sich schon lange besonders stark für die Nachhaltigkeit und den Meeres-Schutz, insbesondere für den Erhalt des so wichtigen Seegrases (Posidonia). Als Gastgeber des Mittelmeer-Netzwerkes für Posidonia treffen sich hier jetzt wichtige internationale Vertreter zum Austausch und zur Zukunfts-Planung. Zu den Teilnehmern gehören Vertreter der Regierungen von Frankreich, Malta, Zypern, Montenegro, Griechenland und der valencianischen Gemeinschaft sowie Universitäten und Wissenschafts- und Umweltorganisationen aus dem Mittelmeerraum. Das Treffen wird gefördert vom Ministerium für Umwelt und Territorium sowie dem französischen Amt für Biodiversität (OFB), in Zusammenarbeit mit dem „LIFE Marha-Projekt“ und dem Inselrat von Formentera.

Der Schutz des Seegrases ist von größter Bedeutung, es bietet unter anderem wichtigen Lebensraum, bindet CO2, produziert Sauerstoff, festigt den Meeresgrund und stabilisiert die sandigen KüstenbereicheStrände und Dünen. Allein im Naturpark Ses Salines, zwischen Ibiza und Formentera, wurden, so berichtet die Inselrats-Präsidentin von Formentera, Alejandrer Ferrer-Kirschbaum, im August 2018 zwischen 14.000 und 24.000 Gast-Schiffe registriert. Viele Anker landen auf Seegras-Wiesen und schädigen diese dauerhaft. 

Die Balearen haben – noch – 55.795 Hektar Posidonia-Felder. Auf Formentera sind es 7650 Hektar – oder 76,5 Millionen schutzbedürftige Quadratmeter. Die Inseln gehören zu den größten und wichtigsten Seegras-Gebieten des Mittelmeeres. Nicht zuletzt deshalb wurden die Balearen für das Treffen gewählt – und Formentera wegen ihrer Vorreiterrolle sowie Initiativen zum Schutz der Umwelt und Förderung der Nachhaltigkeit.

Das „Forum Posidonia“ bietet von heute bis zum 25. September viele Informationen für Interessierte. Außerdem können Sie Seegras-Patenschaften übernehmen, indem Sie mit Spenden ab 1 Euro Seegras-Flächen schützen. Mehr dazu finden Sie online im „Save Posidonia Project“, wenn Sie hier klicken.

 

Die Inselrats-Präsidentin von Formentera, Alejandra Ferrer-Kirschbaum, eröffnete das Forum. Foto: Consell de Formentera

 

Neuer Mehrzweck-Wagen für die Polizei von Santa Eulària auf Ibiza

Symbolische Übergabe vor dem Rathaus an die Bürgermeisterin von Santa Eulària, Carmen Ferrer. Foto: Ayuntamiento de Santa Eulària

Die Gemeinde Santa Eulària hat seit gestern einen neuen Mehrzweck-Polizeiwagen. Der Mercedes Sprinter 314 CDI ist eine Art mobiles Büro für Melde- und Prüfzwecke sowie für die Errichtung von Straßen-Sperrungen ausgerüstet.

Sie müssen ein Premium Mitglied sein, um diesen Inhalt zu sehen. Bitte Anmelden!
Noch kein Mitglied? Werden Sie Premium-Mitglied bei uns!

Der Wagen kann auch als rollendes Polizei-Büro genutzt werden – natürlich computer-technisch vernetzt. Foto: Ayuntamiento de Santa Eulària

 

15.000 Computer für Schüler auf den Balearen

Treffen für die Bildungs-Sicherheit finanziell benachteiligter Schüler. Foto: GOIB

Nicht nur für den Heim-Unterricht in Corona-Situationen werden Computer für Schüler immer unverzichtbarer. Aber längst nicht alle Familien können sich so ein Gerät leisten. Diese Woche traf sich deshalb der Minister für Bildung und Berufsbildung, Martí March, mit der Regierungsdelegierten Aina Calvo, um das Programm „Educa en digital“ (digitale Bildung) zu besprechen. 

Im Rahmen dieses Programms geben die Balearen im akademischen Jahr 2020/2021 4593 internet-fähige Computer, insbesondere Chromebooks, an bedürftige Schüler aus. Die Bildungs-Ministerien haben dafür 2.028.865 Euro investiert.

Insgesamt sind in dem Schuljahr 8000 Computer bereitgestellt worden: 4593 vom Ministerium für Bildung und Berufsbildung, 2877 aus eigenen Mitteln und 530 durch das ENDESA-Familienabkommen. Im Schuljahr 2021/2012 sollen weitere 7000 hinzukommen, sodass 15.000 Schüler mit Geräten und dem nötigen technischen Support versorgt werden. 

 

Feldwege von Sant Joan werden instand gesetzt

Idyllisches Sant Joan. Hier gibt es noch deutlich mehr rustikale Wege als asphaltierte Straßen. Foto: Rüdiger Eichhorn

Sant Joan ist besonders bekannt für die schönen Wander-Routen. Viele führen über kleine Pfade und urige Wege. Einige davon sind inzwischen allzu urig: Unter anderem deshalb wird die Gemeinde im Norden von Ibiza nun ihre Feldwege instandsetzen. Verschiedene alte Trassen sind unpassierbar geworden, andere in schlechtem Zustand. 

Die

Sie müssen ein Premium Mitglied sein, um diesen Inhalt zu sehen. Bitte Anmelden!
Noch kein Mitglied? Werden Sie Premium-Mitglied bei uns!

Einige Verbindungen sind jedoch stark zugewachsen, teilweise unpassierbar. Das ist für Wanderer lästig, für Anwohner unzumutbar und für den Brandschutz gefährlich. Foto: Rüdiger Eichhorn