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Sonntag, Oktober 25, 2020
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Stadt-Touren. Zweit-Check auf Ibiza. Verluste. Zahlen

Touren durch Ibizas Insel-Hauptstadt

Zwei mal pro Woche die reiche Geschichte und imposante Architektur der Insel-Hauptstadt entdecken – das macht eine neue Initiative vom Rathaus und dem Verband professioneller Fremdenführer auf Ibiza und Formentera möglich. Auf geführten Touren geht es durch die Altstadt von Eivissa.

Jeden Dienstag und Freitag, jeweils um 10 und um 20 Uhr, treffen sich die Gruppen am Denkmal auf dem Paseo Vara de Rey und brechen zur 2,5 Stunden dauernden Tour auf.

Teilnehmer über zwölf Jahre zahlen 12 Euro. Eine der Führungen am letzten Freitag im Monat soll gratis sein. Sprachen sind Spanisch und Englisch, bei Bedarf können auch Führungen auf Deutsch, Französisch oder Italienisch organisiert werden.

Los geht es ab kommenden Freitag, 24. Juli, um 10 Uhr.

Anmeldung per E-Mail unter: info@guiasibiza.es – dort können Sie auch Ihre gewünschte Sprache angeben

Die Altstadt von Ibiza – vor allem die Festung – hat viele Winkel und Wege, die entdeckt werden wollen. Foto: Rüdiger Eichhorn

1230 Passagiere auf Ibiza zum Zweit-Check

Es wird genau geschaut: Wer in der Routine-Prüfung bei der Einreise auffällt, muss zum Zweit-Check: Temperatur-Messung und ein optischer Eindruck sowie die Abgabe des Einreise-Formulars, um bei einer Corona-Entdeckung Kontakte ausfindig machen zu können, gehören zur Einreise-Routine für Ankommende aus dem Ausland. Das Einreise-Formular können Sie auch online ausfüllen. Mehr dazu finden Sie in unserer www.ibiza-heute.de-Rubrik „Gut zu wissen“ – oder klicken Sie hier.

Allerdings mussten sich zwischen dem 1. und 18. Juli 6130 Passagiere der Flughäfen von Ibiza, Menorca und Mallorca nach diesem ersten Check einem zweiten unterziehen. Auf Ibiza waren das 1230 Urlauber.

Erfreulich: Trotz Auffälligkeiten wurde bei keinem einzigen dieser Einreisenden letztendlich eine Ansteckung mit dem Corona-Virus festgestellt.

Verluste im spanischen Tourismus-Sektor

Düstere Vorhersagen der Stiftung der Sparkassen „Funcas“: Der Einbruch des internationalen Tourismus bedeutet für Spanien um die 34 Milliarden Euro weniger Einnahmen gegenüber dem Vorjahr. 2019 spülte der Tourismus noch über 70 Milliarden Euro in die Kassen.

Das spanische Bruttoinlandsprodukt (PIB) wird allein wegen dieser Flaute im Tourismus-Sektor zwischen 2 und 2,5 Punkte sinken, so Funcas. Mit dem einheimischen Fremdenverkehr kann das Ausbleiben der ausländischen Urlauber nicht aufgefangen werden.

Das hat natürlich besondere Auswirkungen auf die Arbeitsplätze im Hotel- und Gaststätten-Gewerbe, bei Transportunternehmen, im Handel und in der Freizeit- und Vergnügungs-Branche. Letzteres betrifft, mit den Schließungen der Diskotheken in diesem Jahr, besonders das Clubbing-Paradies Ibiza. Für Ibiza schätzten Experten den Verlust durch die Club-Schließungen auf eine habe Milliarde Euro (IbizaHEUTE berichtete online).

Seit Jahren warnten verschiedene Institutionen und Studien vor dem ungebremsten Vertrauen Spaniens in steigende Tourismus-Zahlen. Ein Rekord jagte den anderen, knapp 84 Millionen Urlauber besuchten Spanien im vergangenen Jahr.

Die Verteilung auf das ganze Jahr, die Stärkung von Kultur- und  ländlichem Familien-Tourismus sowie nachhaltige Initiativen machen Fortschritte, aber das große Geld bringt der Sommer-Sonne-Strand-Urlaub, besonders zur Ferien-Zeit.

Im Ausbau von qualitativ hochwertigen Angeboten und in der Anpassung an neue Umstände sieht Funcas aber auch eine Chance, um den Sektor in Spanien wettbewerbsfähig zu gestalten.

Corona-Zahlen

Auch Formentera hat nun ein Hotel als Quarantäne-Station reserviert. Sollten Urlauber positiv auf Corona getestet werden, aber nur leichte oder gar keine Symptome zeigen, werden sie dort untergebracht und betreut.

Im Moment stimmen die Zahlen aber optimistisch: Die Gesundheitsbehörden verzeichnen in den vergangenen 24 Stunden keine neuen Ansteckungen, auch nicht innerhalb des Ausbruchs bei acht Hotel-Mitarbeitern auf Formentera (IbizaHEUTE berichtete online). Allerdings gab es auch keine Gesundschreibung. Die Zahl der erkannt aktiv COVID-19-Erkrankten auf den Pityusen bleibt somit bei 19.

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