Steuer-Fake. Schul-Streik. Schleuser. Posidonia-Schutz

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Warnung auch vor Fake-Mails vom Finanzamt

IbizaHEUTE hatte gestern vor den FakeMails gewarnt, die aussehen, als seien sie von der Verkehrsbehörde DGT abgeschickt worden. Jetzt folgt ein Hinweis des Finanzamts. Demnach werden auch betrügerische EMails mit dem Logo der Agencia Tributaria versendet. Gerade zum QuartalsEnde fallen viele vielleicht rein auf eine Mail vom Fiskus.

Auch in diesem Fall des Phishing wird versucht, an persönliche Daten zu gelangen oder einen Virusauf dem Computer zu installieren. Die Nachrichten enthalten das Logo der Behörde und das spanische Wappen. Oft haben sie aber verdächtige AbsendeAdressen und enthalten RechtschreibFehler. Laden Sie keine Dokumente herunter, öffnen Sie keine Anhänge und folgen Sie keinen Links. Im Zweifelsfall setzen Sie sich mit Ihrer Gestoría oder dem Finanzamt selbst in Verbindung. Nutzen sie für den FinanzamtKontakt aber nicht die Links der E-Mail sondern suchen Sie sich Ihren Kontakt über die offiziellen Internetseiten der Behörden.

Vor Fake-Mails der Banken wird schon lange gewarnt, aber auch PostZustelldienste werden sehr gerne genutzt. In Zeiten, in denen viele OnlineBestellungen gemacht werden und viele Menschen ein Paket erwarten, sollte man auch da bei diesen vermeintlichen Benachrichtigungen sehr vorsichtig sein.

Fake-Mails werden mit dem Logo der Steuerbehörde versehen, enthalten aber oft verdächtige Absende-Adressen oder Rechtschreib-Fehler

Schul-Bedingungen auf Ibiza und Formentera inakzeptabel. Lehrer Streiken

Der Schulbeginn samt CoronaMaßnahmen sei schlecht vorbereitet gewesen, der chronische Personalmangel an den Schulen habe sich noch verschärft und wurde keinesfalls behoben. Am Dienstag streiken deshalb die Lehrer auf den Balearen, um gegen die Arbeit des balearischen ErziehungsMinisteriums von Martí March zu protestieren. Gewerkschaften und LehrerVerbände rufen zu massiver Beteiligung auf.

Auf Ibiza haben am vergangenen Samstag Eltern und Lehrer die dramatische Situation geschildert: Es fehle an Räumen, Personal und Mitteln. Die acht Ersatzlehrer, die auf Ibiza und Formentera im Notfall für erkrankte Dozenten an Grundschulen einspringen sollen, seien völlig unzulänglich. Es fehlen 80 Lehrer – und schon seit langem. Angesichts der Corona-Krise räche sich endgültig die jahrelange Vernachlässigung des Bildungswesens auf den Inseln.

Nur der unermüdliche Einsatz des Lehrpersonals mit unbezahlten Überstunden und unter Dauerbelastung habe überhaupt den Unterricht im September möglich gemacht, so die Gewerkschaften. Statt zur Sicherheit regelmäßige Tests durchzuführen, wurde den Lehrern angeraten, auf sozialen Umgang in der Freizeit zu verzichten.

Die Gewerkschaften klagen digitale Fortbildung für Lehrer, Eltern und Schüler ein. Die ist absolut nötig, wenn die Klassen teilweise – oder im Fall einer neuen Ausgangssperre vollständig – per Internet stattfinden. Gleichzeitig machen sie auf die soziale Schere aufmerksam, deren Öffnung gegen das Recht auf Bildung verstößt: Wer kein Internet hat, fällt durch.

Krankenschwestern an den Schulen sind eine weitere Forderung, damit nicht Lehrer diese Aufgaben übernehmen müssen. Einheitliche Protokolle für alle Zentren werden verlangt. Lehrer werden abgezogen, um als Tutoren auszuhelfen, da die Ratio verringert und mehr Gruppen gebildet wurden. Aber Kinder mit besonderen Ansprüchen bleiben nun auf der Strecke, weil ihnen diese Lehrer fehlen.

Mutmaßlicher Schleuser auf Mallorca festgenommen

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Das Seegras ist wichtiger Lebensraum im Meer und liefert gleichzeitig sehr viel Sauerstoff – vergleichbar mit der Sauerstoff-Produktion des Regenwaldes. Foto: GOIB

Formentera europa-weit Vorbild im Posidonia-Schutz

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