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Dienstag, September 22, 2020
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Strand-Händler. Ibiza-Kreuzfahrer. Längere ERTE. Zahlen

Weiteres Vorgehen gegen fliegende Händler auf Ibiza

Die Polizei geht weiter gegen die illegalen fliegenden Händler an den Stränden von Ibiza vor – besonders im Bezug auf nicht erlaubten Verkauf von Früchten und Getränken. In der Gemeinde Sant Josep hat die Policía Local (Orts-Polizei) mehrere Lager mit Vorräten und ein Auto, das dem Transport der Waren diente, entdeckt und stillgelegt.

Die Strand-Verkäufer wurden wegen ihrer illegalen Tätigkeit und dem Nicht-Tragen von Mund- und Nasenschutz belangt.

Die Polizei bittet aber auch darum, diese Machenschaften nicht zu unterstützen. Wer bei den Händlern kauft, hat keinerlei Sicherheit in Bezug auf die Hygiene und die Genießbarkeit der Getränke und Früchte. Außerdem schadet er den Läden, die sich ein ehrliches Brot verdienen.

Ibiza ist beliebtes Ziel für Kreuzfahrt-Schiffe. Meist werden die normalerweise kurzen Liegezeiten hier sogar ausgedehnt, damit die Passagiere das vielfältige Angebot besser nutzen können. Das kommt der Wirtschaft deutlich zugute. Derzeit sind jedoch alle spanischen Häfen für internationale Kreuzfahrer geschlossen. Foto: Thomas Abholte

Ibiza vorerst weiter ohne Kreuzfahrt-Schiffe

164 internationale Kreuzfahrt-Schiffe sollten in diesem Jahr den Hafen der Inselhauptstadt von Ibiza anlaufen – ebenso viele wie 2019. Stattdessen sind derzeit bei der Hafenbehörde noch 21 Besuche reserviert. Und auch die sind ungewiss.

Die Corona-Krise hat diesen Sektor schwer erwischt. Die Einschränkungen zur Vermeidung von Ansteckungen verbieten Kreuzfahrtschiffen das Anlaufen spanischer Häfen. Bislang wird der Hafen nur von Frachtschiffen und den Fähren genutzt.

Die Kreuzfahrt-Gesellschaften verhandeln mit dem spanischen Ministerium für Transport über die Bedingungen, die eine Aufnahme der Aktivität erlauben könnten. Griechenland, Frankreich und Italien stehen kurz vor einer Öffnung für Kreuzfahrer, die Millionen-Umsätze in die Hafenstädte bringen.

Weitere Verlängerung der Kurzarbeit auf den Balearen wahrscheinlich

Die spanische Ministerin für Arbeit und Sozialwirtschaft, Yolanda Díaz, hat eine weitere Verlängerung der staatlich unterstützten Kurzarbeit (ERTE) auf den Balearen in Aussicht gestellt.

Die Regierung der Balearen, die Arbeitgeber-Verbände und die Gewerkschaften fordern eine Ausweitung der ERTE bis mindestens Ende des Jahres. Die Situation auf den Inseln sei speziell: Die Abhängigkeit vom Tourismus mit vielen saisonalen Kurzzeitverträgen mache sich in diesem Jahr fatal bemerkbar. Viele dieser Sommer-Aushilfskräfte verdienen kein Geld und erfüllen auch die Bedingungen für Arbeitslosengeld nicht.

Yolanda Díaz beteuert, sie kenne die Situation auf den Inseln und die spanische Regierung würde keinen Arbeiter hängen lassen.

Corona-Zahlen

Von Freitag bis Montagmittag sind auf Ibiza und Formentera insgesamt acht Corona Neu-Fälle diagnostiziert worden. Zwei von ihnen sind Flüchtlinge, die per Boot anlandeten.

Zwei COVID-19 infizierte Personen konnten als genesen eingestuft werden. So beträgt die heutige Zahl der erkannt aktiv Erkrankten 22, die meisten von ihnen haben keine oder nur leichte Symptome. Lediglich drei von ihnen werden im Krankenhaus behandelt.

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