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Samstag, Oktober 31, 2020
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Sturm-Schäden. Jedes Teil zählt. Impfung. Geschäfts-Hilfe

Der Sturm hat diesen Zweimaster auf die Felsen und die betonierte Promenade gedrückt. Foto: Thomas Abholte

Aufräumen nach dem Sturm auf den Inseln

Er kam später als erwartet, der Sturm, der vergangene Nacht über die Inseln hinweg zog. Aber er kam, kurz und heftig. Mit mehr als 70 km/h wurden besonders in der Bucht von Sant Antoni Schiffe ans Ufer gespült. Im Landesinneren brachen einige Bäume um.

Die Verankerungen von rund zehn Schiffen hielten dem Druck des Windes und der Wellen nicht Stand. Die meisten wurden auf sandige Bereiche an Land gedrückt. Bereits am Samstagmorgen sind viele wieder flott gemacht worden.

Einige werden aber nur schwer zu retten sein. Wie der Zweimaster, der auf die Felsen und die betonierte Promenade im Südbereich der Bucht geworfen wurde. Ob die betagte SegelYacht je wieder in See stechen wird, ist fraglich.

Derzeit ist auch die ForstAbteilung IBANAT auf der gesamten Insel unterwegs, um die Schäden in den Waldgebieten zu sichten, abgeknickte Äste und umgestürzte Bäume zu entfernen.

Insgesamt hielt sich der Schaden in Grenzen. Am heutigen Samstag und morgen soll es windig bleiben, aber der HauptSturm ist laut Angaben des WetterAmtes vorbei.

Der starke Wind bereitet aber auch Freude: Kite-Surfer, Wind-Surfer – und auch diese Wassersportler mit kleinen Boards und einer Art „Hand-Drachen“ haben derzeit viel Spaß. Foto: Thomas Abholte

Bei jedem Strand-Besuch etwas weniger Plastik…

Muss es eigentlich immer eine große Aktion geben, um Meer, Küsten und Strände von Müll zu befreien? Sicher, Initiativen wie das „Plogging“ (IbizaHEUTE berichtete gestern) sorgen für Aufmerksamkeit. Und jede Hand zählt, wenn morgen gelaufen und gesammelt wird.

Viel mehr bringt es aber, wenn jeder, der an der Küste spazieren geht oder den Strand besucht, immer etwas Müll aufhebt und mitnimmt. Das hat die BalearenRegierung nun zu einer DauerKampagne erklärt. Unter „#LévanteUnPlástico“ ist jeder aufgerufen, ein PlastikTeil einzusammeln. Mehr dürfen es natürlich auch sein. So kommen riesige Mengen an Abfall zusammen, die nicht mehr dort liegen, wo sie nicht hin gehören. Jeder kann ganz bequem Teil dieses Projektes sein. Ohne Eintragung, ohne Anmeldung. Einfach nur, indem er zugreift. Auf Ibiza und Formentera findet man die nächsten RecyclingEimer oder –Container meist direkt an den Stränden – sicher aber an den Straßen in deren Nähe.

Die Ellen McArthurStiftung hat errechnet, dass es 2050 mehr Plastik als Fische in den Weltmeeren geben kann, wenn sich nicht grundlegend etwas ändert.

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