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Donnerstag, August 13, 2020
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Umleitung. Reise-Checks. Urlaubs-Stornos. Masken-Multas

Neue Fahrer-Perspektive bei Ca Na Negreta…

Staus sind auf der Hauptverbindungs C-733 zwischen Santa Eulalia und Eivissa an der Tagesordnung. Immerhin ist es abwechslungsreich, denn gefühlt ändert sich täglich etwas bei den Vorbereitungen der neuen Straßenführung – und nicht wenige Fahrer versuchen nachzuvollziehen, was wann wie wo lang führen wird.

Einen ersten Eindruck gibt es ab kommenden Freitag: Ab 7.30 Uhr wird der Verkehr auf neue Streckenabschnitte verlegt, um die alte Straße angehen zu können. Umgeleitet wird vor Ca Na Negreta und beim Abzweig nach Jesús.

Die Umleitung gilt bis zum Ende der Arbeiten, voraussichtlich Anfang September, wenn die Verbreiterung und die Umgehungsstraßen zwischen Eivissa und dem Abzweig nach Sant Miquel fertiggestellt sind.

Mehr Einreisekontrollen – und Tests beim Abflug?

Die Ankunfts-Formalitäten mit Temperatur-Messung und Informations-Formular werden bei Einreisenden aus dem Ausland durchgeführt, nicht aber bei ankommenden innerspanischen Flügen oder Fähren.

Da in Spanien verschiedene Regionen jedoch wieder vermehrt mit COVID-19 Ausbrüchen zu kämpfen haben, erwägt der Inselrat (Consell) nun, die Kontrollen auch bei den nationalen Vernetzungen einzuführen.

Grundsätzlich wird angeprangert, dass Kontrollen erst am Zielflughafen durchgeführt werden, statt vor Reiseantritt. So würde eine mögliche Krankheits-Verbreitung unterwegs und am Zielortvermieden werden. Außerdem spart das dem Reisenden Stress, wenn er zu Hause in Behandlung oder Quarantäne kann, statt in einem fremden Land. Und dem Einreise-Land Aufwand und die Gefahr einer neuen Welle durch unentdeckte Fälle.

Unter anderem die Verbände der Hoteliers und Tourismus-Unternehmer Ibizas und Formenteras sprechen sich dafür aus. Idealerweise müsste Brüssel dafür sorgen, dass die Fluggäste aus EU-Ländern vor Abflug getestet werden. Dies scheitert aber offenbar bislang an der logistischen Herausforderung.

Weniger Absagen als gefürchtet durch die Maskenpflicht?

Der Aufschrei nach Bekanntwerden Einführung der neuen Maskenpflicht auf den Balearen war groß. Urlaubs-Stornierungen nahmen zu, kritische Kommentare mit der Ankündigung, andere Destinationen zu suchen, häuften sich.

Allerdings könnten sich die Absagen auf den Balearen in Grenzen halten, nachdem nicht nur immer mehr spanische Regionen sich dieser Vorbeugungsmaßnahme anschließen, sondern auch viele Konkurrenz-Destinationen für Ferien am Mittelmeer zumindest in den Sommermonaten eine Maskenpflicht einführen.

Die Türkei, Ägypten, Tunesien, Griechenland, Kroatien und Italien verordnen das Tragen von Mund- und Nasenschutz in der Öffentlichkeit von Juli bis Oktober. Frankreich ab 1. August. Dazu kommt, dass viele Ziele, wie Nord-Afrika und die Türkei, grundsätzlich unsicherere Reiseziele sind.

In der Türkei könne der Verstoß gegen die Maskenpflicht außerdem mit 400 Euro geahndet werden, berichtet die Tageszeitung „Diario de Ibiza“. Auf den Balearen sollen es maximal 100 Euro sein. Der endgültige Beschluss steht noch aus, aber es gibt bereits eine erste Vorgabe. Mehr dazu in unserer folgenden Meldung.

Strafen für das Nicht-Tragen von Masken

Das Tragen der Masken nach den neuen Vorschriften ist bereits Pflicht. Aber erst ab kommenden Montag sollen Verstöße bestraft werden. Die Regierung der Balearen hat die Ortspolizisten nun vorab informiert:

So seien Bußen von 25 bis 100 Euro möglich, je nach Erklärung oder Beharrlichkeit derjenigen, die ohne Mund- und Nasenschutz erwischt werden. Die Policía Local füllt eine Anzeige aus, bei der Name, Adresse, Ausweisnummer, Ort des Verstoßes und Zahl der Personen, die durch das Nichttragen eventuell gefährdet wurden, aufgenommen werden. Und die Umstände, wie absichtliches Handeln oder nicht.

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