Weggespült. Verkehr. Mitelmeer-Forum auf Ibiza. Migranten

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Regen spült Veranstaltungen und Parkplätze auf Ibiza durch

Die Gemeinde Santa Eulària hat verschiedene Parkplätze gesperrt und Veranstaltungen gestoppt. Foto: Ayuntamiento Santa Eulària

Der angekündigte Starkregen ist bislang weniger heftig ausgefallen als befürchtet. Doch weiterhin gilt die hohe Warnstufe mit möglichen Wolkenbrüchen. Die Gemeinde Santa Eulària hat entsprechend reagiert und einige Maßnahmen getroffen:

So wurden aufgrund der Güsse der vergangenen Nacht die Parkplätze Es Figueral und Cala Llenya geschlossen. Sie sind bereits teilweise überschwemmt, mehr Wasser wird erwartet. Autos, die dort geparkt sind, müssen entfernt werden, die Gemeinde versucht mit Hilfe der Polizei, die Halter ausfindig zu machen. Auch der Parkplatz von Punta Verde muss geräumt werden. 

Ebenfalls betroffen sind verschiedene Veranstaltungen:
Die für heute Nachmittag um 18.30 Uhr geplante Wanderung zur Cala Espart findet nicht statt.
Auch die für heute um 18 Uhr angesetzten „gesunde Wanderrouten“, im Zuge der Mobilitäts-Woche (IbizaHEUTE berichtete am 17. September), werden verschoben. Derzeit geplant auf den nächsten Dienstag, 28 September.
Die Radfahrer, die morgen im Rahmen der Mobilitäts-Woche zur Schule nach Jesús fahren wollten, müssen wir ebenfalls enttäuschen. Die Tour ist abgesagt, einen Alternativ-Termin gibt es derzeit nicht.

 

Sant Carles wird Fußgängerzone

An beiden Enden von Sant Carles wird die Verkehrsführung neu gestaltet, um die Orts-Durchfahrten zu minimieren. Künftig soll der Ortskern zur Fußgängerzone werden. Die Planung steht. Plan: Ayuntamiento Santa Eulària

Manchmal geht es auf Ibiza überraschend schnell: Im Juli war die Verkehrsberuhigung von Sant Carles beschlossen und die Ausschreibung der Arbeiten für Oktober angekündigt worden. Nun hat das zuständige Rathaus von Santa Eulària schon im September

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Von Santa Eulària aus kommend leitet ein Kreisel den Verkehr auf die Umgehungsstraße. Plan: Ayuntamiento Santa Eulària
Auch die Gabelung am anderen Ende von Sant Carles wird ausgebaut, um den Verkehrs-Fluss klar zu gestalten. Plan: Ayuntamiento Santa Eulària

 

Mittelmeer-Forum auf Ibiza

Beim Forum geht es nicht nur um den Schutz des Meeres, sondern auch um neue Technologien und die nachhaltige Nutzung durch Urlaub und andere Wirtschaftszweige. Bild: Screenshot aus dem Präsentations-Video.

Am 7., 8. und 15. Oktober findet im Kulturzentrum in Jesús das III. Meeres-ForumForo Marino Ibiza und Formentera“ statt. 28 internationale Experten, Politiker und Wirtschaftsleute beraten über wirtschaftlich und sozial nachhaltige Projekte im Rahmen der europäischenNext Generation“-Fonds für das Mittelmeer. Es geht um den Schutz und die Möglichkeiten, langfristig Attraktivität für den Tourismus zu bewahren. 

Am 15. Oktober bietet ein Workshop Unternehmern und Privatpersonen die Möglichkeit, praktische Erfahrungen in Dingen Nachhaltigkeit zu sammeln. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, aber für alle Interessierten auch über Streaming möglich.
Mehr Informationen und Anmeldung: Klicken Sie hier.
Das Ankündigungs-Video zum Forum mit seinen vielfältigen Themen finden Sie bei YouTube, wenn Sie hier klicken.
Direkt zur Website des Forums geht es hier.

 

Mehr Migranten denn je auf den Balearen

Das Patrouillen-Schiff der Guardia Civil, die „Rio Segura“, kreuzt im Sommer vor den Pityusen. Sie überwacht den See-Raum und nimmt auch Migranten auf. Foto: Ministerio de Interior

Die Ankunft kleiner Schiffe mit Migranten aus Algerien reißt nicht ab, am vergangenen Wochenende sind mindestens zehn Boote auf den Pityusen angekommen. Auf Mallorca, Ibiza und Formentera wurden in diesem Jahr bislang 1500 Personen aufgenommen, an Land gebracht, vom Roten Kreuz versorgt und so gut es geht betreut. Hauptsächlich sind es Männer, aber auch Frauen und Kinder finden sich auf den Booten. In der Hoffnung auf ein besseres Leben wird die gefährliche Überfahrt riskiert. 

Die Inseln sind überfordert, da sie keine Auffanglager haben. Normalerweise werden die Menschen in Stationen auf dem Festland gebracht, aber die sind überfüllt. Eigentlich sollen die Migranten in ihre Heimatländer zurückgebracht werden, doch Algerien hat wegen der Corona-Krise die Grenzen geschlossen – und macht trotz diplomatischer Bemühungen Spaniens wenig Anstalten, sie wieder zu öffnen. 

Im Hafen von Sant Antoni auf Ibiza ist

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